- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Zäziwil: Verunreinigtes Fungizid war für...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Zäziwil: Verunreinigtes Fungizid war für Bienensterben verantwortlich
Ende April haben Imker im Raum Zäziwil große Verluste bei ihren Bienen festgestellt. Nun ist die Ursache geklärt: Ein verunreinigtes Pflanzenschutzmittel war die Ursache des Bienensterbens.
Ende April haben Imker im Raum Zäziwil große Verluste bei ihren Bienen festgestellt. Betroffen waren 23 Bienenstände mit 172 Völkern. In Proben toter Bienen wurde der Wirkstoff Fipronil nachgewiesen. Dabei handelt es sich um ein Gift mit schneller und lang anhaltender Wirkung gegen Insekten, teilt der Bienengesundheitsdienst mit. Als Pflanzenschutzmittel sei Fipronil in der Schweiz nicht mehr zugelassen.
Untersuchungen hatten den Wirkstoff Fipronil auf Blättern von Obstbäumen in der betroffenen Region nachgewiesen. Wie der Wirkstoff auf diese Blätter gekommen ist, konnte vorerst nicht ermittelt werden. Später zeigte sich, dass Fipronil in einem zugelassenen Pflanzenschutzmittel enthalten war. Das Insektizid sei irrtümlicherweise in ein Fungizid geraten, wie Abklärungen mit dem Hersteller des Pflanzenschutzmittels ergaben. Die Obstbauern in der Region Zäziwil-Grosshöchstetten treffe laut Bienengesundheitsdienst somit keine Schuld.
Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat den Schweizer Anbieter vom betroffenen Fungizid beauftragt, die verunreinigten Chargen zurückzuziehen und die Bauern zu informieren. (lid)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.