Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Würzburg: Erster LGS-Honig geerntet

Die sommerliche Hitze schlägt nicht nur dem Menschen aufs Gemüt und lässt den Stresspegel bei dem einen oder anderen sinken.

Klopf-Klopf: Statt der traditionellen Imkerpfeife, die früher mit Atemluft betrieben wurde, kommt heute der Smoker als ganz besonderer Türöffner zum Einsatz. Imker Marius Jordan setzt den Rauch ein, um die Tiere zurückzudrängen. Bild: © LWG Veitshöchheim.

Auch unsere fleißigen Honigsammler stehen bei Temperaturen deutlich über 30 °C „unter Strom“ und müssen kräftig zulangen, um den Bienenstock kühl zu halten. Die Experten des Institutes für Bienenkunde und Imkerei standen daher am Mittwoch, den 25. Juli, besonders früh auf der Matte und ernteten bereits in den noch kühlen Morgenstunden den ersten Honig der Landesgartenschau in Würzburg.

Gedeckter Tisch auf der LGS

Fast 50.000 Flüge und eine doppelte Erdumrundung legt eine Biene zurück, um ein Glas Honig (500g) zu füllen. Für den ersten LGS-Honig könnten die Wege dabei um einiges kürzer gewesen sein, liegt doch der gedeckte Tisch, dank zahlreichen bunt blühenden Flächen, unmittelbar vor der Haustür der beiden Bienenvölker. Denn seit dem Startschuss im April hat die LGS rund 60.000 feste „Dauercamper“ am Beitrag des Kreisverbandes Würzburg und des Instituts für Bienenkunde und Imkerei. Diese haben die Zeit auch genutzt, um fleißig Pollen und Nektar zu sammeln, denn die Waben waren bei der Ernte prall gefüllt.

Wie geht es weiter?

Nach dem Ernten ist vor dem Schleudern: So werden die Honigwaben in der LWG-Imkerei in Veitshöchheim zunächst von ihren Wachsdeckeln befreit, bevor es für die Waben auf eine besonders schnelle „Rundreise“ geht. Denn in der Schleuder sorgt die Fliehkraft dafür, dass der zähflüssige Honig beim Rotieren aus den Zellen „geschleudert“ und aufgefangen wird. Bevor das „flüssige Gold“ schließlich den Weg ins Glas findet, muss der Honig noch gesiebt und gerührt werden. Einen Wermutstropfen gibt es aber: Dieser besondere Honig ist nicht im Handel zu erwerben - kann aber, an ausgewählten Terminen, auf der LGS verkostet werden. (Quelle: LWG)

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