Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

WORX: Geräte für Flutopfer in Dernau

"Wir waren alle sprachlos als sich jemand über das Reparatur-Netzwerk an uns mit einer Geräteliste gewandt hat. Die Firma WORX hat für die Betroffenen in Dernau (Ahrtal) ein gewaltiges Paket auf Spendenbasis geschnürt und uns zur Verfügung gestellt."

Fast 400 Maschinen übernimmt der Leiter von Das Reparatur-Netzwerk, Jan Winkler (links), von WORX-Pressesprecher Manfred Eckermeier (rechts). Bild: WORX.

Jan Winkler, Chef von Das Reparatur-Netzwerk, ist sichtlich ergriffen, als er die sieben Paletten mit WORX Geräten entgegennimmt. Sein Dank geht speziell an Torsten Bollweg, der als Europa-CEO entschieden hat, das Reparatur-Netzwerk in Dernau bei seiner aktiven Hilfe zur Selbsthilfe schnellstmöglich zu unterstützen.

Manfred Eckermeier, Positec Pressesprecher, konnte so am 29. Juli fast 400 Geräte im Zwischenlager Buchholz bei der Baustoffhandlung Schünke übergeben. Tags darauf wurden die Geräte in Dernau angeliefert und mit dem Krisenstab vereinbart, pro Familie ein Gerät, vom Akkuschrauber über die Kettensäge bis zum Bohrhammer, zur Verfügung zu stellen. Die Geräte wurden aus Gründen der Fairness unter den betroffenen Haushalten ausgelost. 'Bitte unterstützt Euch und leiht die Werkzeuge untereinander aus, diese Krise bewältigen wir nur gemeinsam,' erläutert Winkler die Idee des Krisenstabs. "Unser aller Dank und der Dernaus richtet sich an WORX für diese unglaubliche Unterstützung! Das macht einen Unterschied für die Menschen vor Ort!"

Und Manfred Eckermeier ergänzt: "Für den Wiederaufbau sind noch jede Menge Maschinen und Geräte notwendig. Vom Vorschlaghammer über Bautrockner bis zum Notstromaggregat. Schön wäre es, wenn weitere Firmen das Reparaturnetzwerk in Dernau und auch die anderen betroffenen Orte im Ahrtal unterstützen würden". (WORX)

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