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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Wieder mehr Vertragsgemüse
Bohnenanbau in Holland wächst kräftig.In Holland wird wieder mehr Gemüse für die Verarbeitung produziert. Nach einem kontinuierlichen Rückgang seit Mitte der 90er Jahre soll die Fläche des vertraglich für die Industrie angebauten Gemü-ses im Jahr 2001 um vier Prozent auf 18.700 Hektar steigen. Von den Anbauflächen kann man in diesem Jahr aber nur sehr schwer Rückschlüsse auf die Rohwareversorgung der Industrie schließen. Denn die meisten Kulturen kamen nicht termingerecht in den Boden und hatten anschließend unter dem kalten Aprilwetter und nassen Böden zu leiden.
Ein besonders kräftiges Plus gibt es bei den Buschbohnen, deren Fläche um zwölf Prozent auf 4.550 Hektar steigt; Erbsen legen um ein Prozent auf 5.596 Hektar zu. Es sind die mit Abstand wichtigsten Kulturen des Vertragsanbaus in den Niederlanden. Der Zuwachs bei den Buschbohnen resultiert aus der drastischen Anbaureduzierung um 500 Hektar im Vorjahr, weil die Fertigwarenbestände damals noch sehr hoch waren. Inzwischen sind die Vorräte abgebaut. Ein leichtes Minus um vier Prozent auf 600 Hektar gibt es bei Dicken Bohnen. Die Spinatfläche soll um zwei Prozent auf 2.005 Hektar ausgeweitet werden; das betrifft aber ausschließlich den Herbstspinat.
Möhren für die Industrie werden auf einer um neun Prozent größeren Fläche (2.900 Hektar) stehen, das Areal für Schwarzwurzeln wird um sechs Prozent auf 780 Hektar reduziert. Einen starken Anstieg um 29 Prozent auf 274 Hektar verzeichnet der Grünkohlanbau. Die vergleichsweise unbedeutende Wirsingfläche steigt um 153 Prozent auf 38 Hektar. (ZMP)

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