Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Wiedenmann: Originalteile für Anbaugeräte

Um sich bei Ersatz- und Verschleißteilen von Drittanbietern zu differenzieren, gibt es jetzt „Wiedenmann Original Parts“. Die Initiative des Anbaugeräteherstellers hat ihren Grund.

Der animierte Grashalm Turfy hilft bei der Orientierung im Teilemarkt für Wiedenmann-Maschinen. Foto: Wiedenmann.

„Wir sehen zunehmend Verschleißteile im Markt, die nicht den technischen Erfordernissen entsprechen“, sagt Frank Förstner, Teilespezialist bei Wiedenmann in Rammingen bei Ulm. Man kenne das Problem bereits aus anderen Branchen. Zunächst würden die Bauteile passend erscheinen. Doch auch dreiste Plagiate gäbe es, die kaum vom Original zu unterscheiden seien.

Betroffen seien vor allem die Arbeitswerkzeuge, beispielsweise Zinken oder Vertikutiermesser. Dabei stehe weniger das oft (zu) weiche Material im Vordergrund, das zu frühzeitigem Verschleiß und einem schlechten Arbeitsergebnis führe. „Die Passgenauigkeit im Werkzeugträger ist das Problem“, unterstreicht Förstner. Schon kleinste Abweichungen zur Spezifikation wirkten sich auf die Befestigung aus und begünstigten Verformungen. Das könne die Funktionalität und Betriebssicherheit der gesamten Maschine gefährden. „Hat der Träger erst einmal Schaden genommen, ist es mit einem einfachen Werkzeugtausch nicht mehr getan“. Eine kostenintensive Reparatur sei die Folge.

Förstner verweist auf die enormen Kräfte, die durch den Zapfwellenantrieb und die Hydraulik in den Maschinen wirken. Daher erprobt Wiedenmann Neuentwicklungen meist über ein bis zwei Jahre in der Praxis, bevor die Serienproduktion anläuft. Nur die eigenen Originalteile seien vom Hersteller geprüft und freigegeben worden. Sie erfüllten höchste Qualitätsstandards, seien passgenau und maximal verschleißfest. Um den Anwender beim Teileeinkauf abzusichern, kennzeichnet Wiedenmann fortan die richtigen Verschleißteile. Sie tragen das Label „Wiedenmann Original Parts“ und sind zudem an einem Emoji-Pictogramm zu erkennen. Erhältlich direkt bei Wiedenmann und bundesweit im Fachhandel. (Wiedenmann)

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