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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Wiedenmann: Investition in Rammingen
Einen Millionenbetrag hat die Wiedenmann GmbH in ihre Produktionsanlagen im Hauptwerk Rammingen bei Ulm gesteckt. Auch neue Arbeitsplätze sind dadurch entstanden.
Installiert wurden unter anderem Robotersysteme, um Schweißbaugruppen in konstant hoher Qualität herzustellen. Diese werden in den Maschinen für Grünflächenpflege, Schmutzbeseitigung und Winterdienst des Herstellers eingesetzt. Wiedenmann gilt weltweit als einer der führenden Anbieter der Branche.
Zu den Neuanschaffungen zählt auch auch ein komplettes Bearbeitungszentrum zum automatischen Fräsen von Werkstücken. Auf dem feststehendem Maschinenbett mit fahrbarem Tisch erstellt eine CNC-Metallfräse Bauteile mit engster Toleranzvorgabe. Höchste Qualität war auch die Vorgabe bei der neuen Abkantpresse für 3D-Modelle: die schnellere Bearbeitung und die höhere Wiederholgenauigkeit im Vergleich zur abgelösten Maschine sind weitere Vorteile.
„Wir freuen uns über die Aufwertung unseres Maschinenparks“, sagt Volker Zippel, Produktspezialist beim Hersteller. „Damit erhöhen wir nicht nur unsere Produktqualität, sondern auch unsere Wettbewerbsfähigkeit“. Zudem könne man Kostensteigerungen auf der Beschaffungsseite kompensieren.
Die Investitionen sind auch auf der Personalseite zu spüren: „Allerdings nicht durch Wegrationalisieren, wie so oft, wenn Firmen Hochtechnologie einkaufen“. Im Gegenteil: Trotz Roboterautomatisierung habe Wiedenmann sechs neue Arbeitsplätze im Rahmen der Fertigungserweiterung geschaffen. „Wir produzieren effizienter und haben unsere Kapazität erhöht – dafür benötigen wir mehr qualifiziertes Personal“.
Die Wiedenmann GmbH zählt in Rammingen über 100 Beschäftigte, insgesamt sind es rund 240. Mehr als 35 Mio. Euro Umsatz machte das Unternehmen im letzten Geschäftsjahr.

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