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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Wetter: So entstehen Jetstreams
Der Jetstream ist ein Starkwindband in etwa 9 bis 14 Kilometer Höhe. Wie auf einer Autobahn nehmen an ihm Atlantiktiefs Kurs auf Europa. Der Jetstream zieht sich in Wellen in den mittleren Breiten rund um den Globus. „Liegen wir im Wellental, wie zurzeit, haben wir es mit kühler Luft und wechselhaftem Wetter zu tun. Liegen wir im Bereich des Wellenbergs, dominiert Hochdruck“, erklärt Birgit Heck, Sprecherin der Unternehmenskommunikation von WetterOnline. „Der Jetstream liegt derzeit genau über Mitteleuropa sehr weit südlich. Er trennt dabei kühle Polarluft von warmer Sommerluft. Auch in den nächsten Tagen ändert sich an der Lage des Starkwindbands nur wenig. Im Süden zeigt sich zwar häufiger die Sonne, weiter nordwärts dominieren aber weiterhin die Wolken und zeitweise wird es nass.
Erst Richtung Wochenende schwächt sich der Jetstream ab und zieht sich in Richtung Skandinavien zurück. Nach derzeitigem Stand wird somit auch der Weg für ein Hoch frei. Wie lange dieses durchhält, bleibt aber abzuwarten“, berichtet Heck.
Polarfrontjet beeinflusst mitteleuropäisches Wetter
Jetstreams gibt es mehrere. Die wichtigsten sind der Subtropenjet und der Polarfrontjet. Letzterer beeinflusst das Wetter in Mitteleuropa. Der Polarfrontjet trennt dabei warme Luft am Äquator von kalter Polarluft. Die warme Luft über dem Äquator steigt sehr weit nach oben auf, die kalte Luft am Pol aber ist dagegen wesentlich dichter und staut sich am Boden. Der stets nach Ausgleich strebende Wind weht somit vom Äquator zum Pol. Auf dem Weg nach Norden wird die Luft aufgrund der Erdrotation, der sogenannten Corioliskraft, nach Osten abgelenkt. Der von West nach Ost wehende Jetstream ist die Folge.
Durch die Temperaturunterschiede, die durch mehrere Faktoren entstehen, entwickeln sich Wellentäler und -berge, sogenannte Tröge und Rücken. Diese wandern von Westen nach Osten und bestimmen unser Wetter. Im Wellental bilden sich Tiefs, die Wolken und Regen bringen. Im Wellenberg, dem Rücken, befinden sich Hochs. Oft scheint dort die Sonne.
Verlangsamung durch den Klimawandel
Durch den Klimawandel nehmen die Temperaturkontraste zwischen Pol und Äquator ab. Als Folge mäandriert der Jetstream stärker. Wellenberge und Täler sind somit ausgeprägter und wandern nicht mehr ganz so schnell. Im Bereich der Wellenberge kommt es dann zu längeren Hitzeperioden. In den Wellentälern kann sich aber auch wochenlang launisches Sommerwetter festsetzen. (Quelle: WetterOnline)

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