Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Wetter: Messerscharfe Wolkenkante über Deutschland

Am Donnerstag bildete sich im Laufe des Tages eine markante Wolkenkante, die insbesondere in Bayern von vielen Menschen ungläubig bestaunt wurde. Satellitenaufnahmen zeigen, dass das Wetterphänomen von der Ostsee bis weit nach Afrika reichte. Wie kam es zu diesem Phänomen?

Die messerscharf ausgeprägte Wolkenkante reichte am Donnerstagabend von der Ostsee bis nach Algerien und Mali. „Für uns Meteorologen besonders interessant ist das Wolkenband, welches den Jet-Stream anzeigt.“, sagt Matthias Habel von WetterOnline. Dabei handelt es sich um eine Zone mit besonders hohen Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Stundenkilometern. Dieses Starkwindband legt sich üblicherweise leicht mäandrierend in einer West-Ost-Ausrichtung über die Nordhalbkugel der Erde. Piloten nutzen die hohen Windgeschwindigkeiten gerne, um die Flugzeit von Amerika nach Europa zu verkürzen und so auch Kerosin einzusparen.

Ausgebeulter Jet-Stream saugt Sahara-Staub auf

Aufgrund der aktuellen Wetterlage hat sich der Jet-Stream in den vergangenen Tagen weit nach Süden ausgebeult. Auf dem Atlantik strömt die Luft daher weit in Richtung Äquator, um erst über Mauretanien und Mali nach Osten einzudrehen und anschließend über Algerien, Tunesien und Italien wieder nach Norden in Richtung Skandinavien zu fließen. Über der Sahara kann die Luft dabei große Mengen Staub aufnehmen, an dem die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit zu Wolken kondensiert. In der Folge entstand am Donnerstag das mehr als 4000 Kilometer lange Wolkenband.

Westwind führt trockene Luft heran

Unmittelbar an den nördlichen Bereich des Wolkenbandes schloss sich über Deutschland und Italien eine Zone an, in der Westwind herrschte. In diesem Bereich fehlte der Sahara-Staub. Die Luft war zudem kälter und trockener, so dass sich keine Wolken bilden konnten. Die Wolkenkante zeigte am Donnerstag somit eindrucksvoll an, wo in der Höhe die trockenen und klaren Westwinde auf die feuchteren und mit Staub angereicherten Südwinde des Jet-Streams trafen. (Quelle: WetterOnline)

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