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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Wetter: Kein Hinweis auf Rekordwinter
Ähnlich wie der Gegenspieler El Niño bringt auch La Niña das Wetter weltweit durcheinander. Björn Goldhausen, Pressesprecher und Meteorologe von WetterOnline, erklärt: „Für Mitteleuropa aber gibt es keine eindeutigen Hinweise auf einen Einfluss von La Niña. Das letzte Ereignis war im Jahr 2010, als es in Mitteleuropa einen kalten schneereichen Winter gab. Wahrscheinlich basiert die Vermutung eines bevorstehenden kalten Winters auf diesem Jahr. Das Zusammentreffen im Jahr 2010 hatte allerdings keinen wissenschaftlichen Zusammenhang, denn der kalte Winter hatte andere Gründe.“
„Hinzu kommt, dass die Winter bei vorherigen La Niña-Ereignissen, wie zum Beispiel von 1998 bis 2000, eher mild waren. Zum Zusammenhang von La Niña oder El Nino auf das Wetter in Europa gibt es wissenschaftliche Analysen. Auch diese zeigen keinen eindeutigen Trend. Es gibt in Mitteleuropa Jahre mit kalten, aber auch mit milden Wintern bei La Niña. Insofern gilt wie immer bei Jahreszeitenprognosen: Warten wir es einfach mal ab“, so Goldhausen.
Anzeichen von La Niña
Während eines La Niña-Ereignisses herrschen ungewöhnlich hohe Luftdruckunterschiede zwischen Südamerika und Indonesien, was zu stärkeren Winden führt. „Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) sieht ein sogenanntes La Niña-Ereignis für die nächsten Wochen als sehr wahrscheinlich an. Dafür gibt es zwei Hinweise: Zum einen liegt in einem bestimmten Bereich im äquatorialen Pazifik die Meeresoberflächentemperatur mehr als 0,5 Grad unter dem Durchschnitt. Zum anderen hat sich die atmosphärische Zirkulation verändert. Im Wesentlichen heißt dies, dass die Passatwinde im Pazifik stärker geworden sind. Am meisten sind Regionen von La Niña betroffen, die unmittelbar am Pazifik liegen“, weiß der Meteorologe.
Auswirkungen des Ereignisses
Unter Einfluss La Niñas fällt an der australischen Nordostküste sowie in Südostasien tendenziell mehr Niederschlag. In Südamerika regnet es hingegen weniger als üblich, dort ist es vor allem an der Pazifikküste kälter als im Durchschnitt. An der Golfküste ist es wärmer, im Atlantik bilden sich oft mehr Hurrikane. Auch in anderen Bereichen hat La Niña Einfluss. So hat das Horn von Afrika häufiger mit Dürren zu kämpfen, während es in Südafrika nasser als üblich ist. (Quelle: WetterOnline)

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