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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Westfalen-Lippe: Spargelsaison 2016 gut verlaufen
Die Saison 2016 verlief aus Sicht der Vereinigung der westfälisch-lippischen Spargelanbauer gut. Das stellte Willy Kreienbaum, Sassenberg-Füchtorf, Vorsitzender der Vereinigung, bei der Mitgliederversammlung Mitte Dezember in Münster-Wolbeck fest.
„Allerdings verlief die Ernte sehr ungleichmäßig“, ist die Erfahrung von Kreienbaum. Nach einem kalten April spielte das Wetter bis zum sehr frühen Pfingsttermin mit, danach sorgte auch der große Regen dafür, dass der Rest der Saison bis zum 24. Juni, dem traditionellen Spargelsilvester, im Sande verlief. Die Preise lagen deutlich über denen des Vorjahres – dieses Preisniveau benötigten die Spargelproduzenten allerdings auch, weil die Ernte des edlen Gemüses nach wie vor aufwendige Handarbeit ist. „Der Mindestlohn war für uns das wichtigste Thema in den vergangenen Jahren“, so Kreienbaum.
Mit den Wahlen zum Vorstand wurde die Mitgliederversammlung geschlossen. Mit Fritz Borgmeyer, Dissen, stellte sich das Vorstandsmitglied der ersten Stunde und bis dato der Stellvertreter im Gremium, nicht mehr zur Wahl. Dr. Peter Komp, ehemaliger Geschäftsführer der Vereinigung, zeigte Borgmeyers Engagement für den Spargelanbau im Lande in einer Laudatio auf. Hans-Josef Brautmeier, Delbrück, wurde als neues Vorstandsmitglied einstimmig gewählt. Ebenfalls einstimmig wurde Matthias Kleiner, Bocholt, für weitere drei Jahre in seinem Vorstandsamt bestätigt.
Bevor allerdings die Fachvorträge starteten, freute sich die Präsidentin des noch jungen, verschmolzenen Landesverbandes Gartenbau Nordrhein-Westfalen, Frau Eva Kähler-Theuerkauf, die Spargelanbauer in diesem Jahr das erste Mal begrüßen zu dürfen. Die bekennende Spargelliebhaberin lobte vor allem die vorbildliche Öffentlichkeitsarbeit, die durch die Spargelstrasse NRW geleistet wird und die natürlich durch die Spargelkönigin NRW eine großes Präsens beim Verbraucher und in der Presse zeigt. Sie versprach, sich für Interessen und Anliegen der Anbauer einzusetzen, um gemeinsam mit dem Gartenbau in NRW eine schlagkräftige, zukunftsorientierte und langfristig finanzierbare Verbandstruktur zu formieren.
Die Anforderungen für Kassen ab Januar 2017 und der Rationalisierung des Anbaues unter Folien waren Themen des Spargelseminars, die von vielen Zuhörern der gut besuchten Veranstaltung aufmerksam verfolgt wurden, so wie die vielen Fragen zu diesen Themen bewiesen. Mit aktuellen Versuchen und Informationen aus der Beratung, vorgestellt von Ralf Große-Dankbar und Carsten Wenke, den beiden Spargel-Spezialberatern der Landwirtschaftskammer NRW, sowie einem Rückblick in die Kulturgeschichte des edlen Gemüses und einer Einschätzung zum derzeitigen Stand beim Grünspargel, bot der Tag in Münster-Wolbeck viele neue Denkanstöße. (Gartenbau NRW)

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