Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Wenzel: Glyphosat ist und bleibt ein Auslaufmodell

Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel hat den Ausgang der Beratung des zuständigen EU-Gremiums vom vergangenen Montag begrüßt.

Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel hat den Ausgang der Beratung des zuständigen EU-Gremiums vom vergangenen Montag begrüßt. Für die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat gab es keine Mehrheit. Das sei ein Teilerfolg für den Umwelt- und Gesundheitsschutz, so Wenzel. „Eine Verlängerung der Genehmigung würde dem Vorsorgeprinzip widersprechen", sagte der Minister in Hannover. Zur Risikobewertung sollten jetzt alle verfügbaren Daten und vor allem die Industriestudien offengelegt werden. „Wenn nicht erwiesen werden kann, das Glyphosat ungefährlich ist, muss es raus unserem Bier und unserem Brot."

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation hatte das Mittel als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Zudem gebe es Hinweise auf Auslösung von Dysbiose, die die Darmflora und die Immunabwehr beeinflusst, sowie auf teratogene und damit embryonenschädigende Wirkungen.

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