Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Weltfrauentag: Mehr Frauen in den Gärtnerberuf

Für einen höheren Frauenanteil in den gärtnerischen Berufen macht sich der Zentralverband Gartenbau (ZVG) stark. Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März macht er auf die großen Potenziale in der Branche aufmerksam.

Lediglich 1.209 Frauen machten im Jahr 2022 eine Ausbildung zur Gärtnerin. Bild: GABOT.

„Immer mehr Frauen wollen den Beruf der Gärtnerin ergreifen", begrüßt ZVG-Bildungsreferentin Yvonne Grau und verwies auf die letzte Erhebung des Statistischen Bundesamtes. Mit 80% Männer bei den Ausbildungszahlen sei jedoch noch „viel Luft nach oben".

Auch bereite die jüngste negative Entwicklung bei den Neuabschlüssen Sorge. Laut dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) entschieden sich 2022 lediglich 1.209 Frauen zu einer Ausbildung zur Gärtnerin. Damit rutscht der Ausbildungsberuf bei Frauen von Platz 29 auf Platz 34. Handwerkliche Ausbildungen zur Tischlerin oder Malerin stehen höher im Ranking. Was dieser Trend für die Gesamtausbildungszahlen im Gartenbau bedeute, bleibe noch abzuwarten.

Die Gartenbaubranche ist sehr vielfältig, betont Grau und fordert Schülerinnen und Jugendliche auf, Aktionstage wie Girls’Day, Green Day oder „Tag der offenen Tür" zu nutzen, um einen authentischen Überblick zum Beruf zu erhalten. Betriebe hingegen müssen sich öffnen, die Potenziale von Frauen noch stärker wertzuschätzen. (ZVG) 

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