- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Welterschöpfungstag: Bodenschutz ist ein...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Welterschöpfungstag: Bodenschutz ist eine Sicherheitsfrage
Seit dem 2. April lebt Österreich also auf Kosten zukünftiger Generationen. Aus Sicht der Österreichischen Hagelversicherung ist das ein deutliches Warnsignal: Während die Klimakrise mit häufigeren und heftigeren Unwettern jährlich wiederkehrend massive Schäden verursacht und ganze Ernten gefährdet, gehen gleichzeitig weiterhin wertvolle landwirtschaftliche Flächen durch Verbauung verloren.
Agrarflächen sichern Versorgung und Stabilität
„Bodenschutz ist weit mehr als eine Umweltfrage – Bodenschutz ist eine Sicherheitsfrage. Unsere Agrarflächen sind nicht nur Kohlenstoff- und Wasserspeicher, sondern vor allem die Grundlage dafür, dass die Lebensmittelversorgung im eigenen Land künftig sichergestellt bleibt. Wenn fruchtbarer Boden durch Beton und Asphalt zerstört wird, verlieren wir unwiederbringlich Produktionsflächen und erhöhen unsere Abhängigkeit von Importen“, so Dr. Kurt Weinberger, Generaldirektor der Österreichischen Hagelversicherung.
Versorgungssicherheit ist Sicherheitsvorsorge
Gerade die aktuelle geopolitische Lage zeigt, wie wichtig Versorgungssicherheit geworden ist. Wer die heimische Produktion schwächt, riskiert langfristig die Ernährungssicherheit Österreichs. Internationale Märkte, Krisen und politische Entwicklungen außerhalb des eigenen Landes lassen sich nicht steuern – sehr wohl aber der verantwortungsvolle Umgang mit den eigenen Ressourcen. Deshalb braucht es einen konsequenten Schutz landwirtschaftlicher Nutzflächen vor weiterer Verbauung und ein klares Bekenntnis zur Stärkung der heimischen Produktion. Gerade auch jetzt zum bevorstehenden Osterfest: „Versorgungssicherheit ist Sicherheitsvorsorge. Wir müssen uns auf das konzentrieren, was wir selbst in der Hand haben: unsere Böden vor einer weiteren fahrlässigen Zerstörung durch Verbauung zu schützen, die regionale Wertschöpfung zu sichern und die heimische Landwirtschaft in Zeiten globaler Unsicherheiten zu stärken. Es braucht daher verstärkte Maßnahmen gegen den weiteren Verlust fruchtbarer Böden. Denn wer Agrarflächen fahrlässig verbaut, schwächt die Basis unserer Lebensmittelversorgung. Ein Land ohne Äcker ist jedenfalls zukunftslos“, so Weinberger abschließend.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.