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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Weihenstephan: Dr. Christian Magerl zum Honorarprofessor ernannt
Gestern verlieh die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) Dr. Christian Magerl im Rahmen einer Festveranstaltung eine Honorarprofessur. Damit ehrte die HSWT das bereits 34 Jahre währende ehrenamtliche Engagement des promovierten Biologen als Lehrbeauftragter im Studiengang `Gartenbau - Produktion, Handel, Dienstleistungen´. Es ist die fünfte Ehrenprofessur in der fast 50-jährigen Geschichte der HSWT.
Als "Botschafter der Hochschule" bezeichnete HSWT-Präsident Dr. Eric Veulliet den gebürtigen Freisinger bei der Begrüßung vor den rund 75 Gästen. Der aktive Naturschützer verkörpere Werte, für die auch die grüne Hochschule stehe. Der Präsident wies darüber hinaus auf die Pflichten hin, die mit einer Honorarprofessur einhergehen: eine enge Verbindung mit der HSWT pflegen, das Ansehen der Hochschule fördern, einen Beitrag zu den Lehrveranstaltungen leisten. "Ich bin überzeugt davon, dass die Erfüllung ein Leichtes für Sie sein wird", schloss er seine Begrüßungsworte.
Ein engagiertes "Urgestein"
In seiner Laudatio hob Dr. Bernd Hertle, HSWT-Professor für Freilandzierpflanzen und Leiter der Weihenstephaner Gärten, das große fachliche Wissen des 64-Jährigen hervor, dessen Ausstrahlung und didaktische Kompetenz. Den Blick über die Hochschule hinaus lenkte Richard Mergner, Vorsitzender des BUND Naturschutz in Bayern, in seiner Würdigung: Ein "Urgestein" des BUND Naturschutz sei der ehemalige Abgeordnete der Grünen im Bayerischen Landtag, und ebenso ein Freisinger "Ureinwohner", der der Stadt und dem Landkreis lokalpatriotisch verbunden sei und diese geprägt habe. Und schließlich ein "Zoon politikon", ein Mensch, der sozial ausgerichtet und bestrebt ist, das Ziel des guten Lebens in der Gesellschaft zu verwirklichen.
In seinem Festvortrag sprach Magerl zum Thema „Klimaschutz in Deutschland – Von der Bundestags-Enquete-Kommission ‚Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre‘ (1988) zur Bewegung ‚Fridays for Future‘“. Er nahm dabei den Einzelnen, Institutionen wie die grüne Hochschule, vor allem aber auch die Politik in die Pflicht: "Die Zeit, in der wir rein auf Freiwilligkeit setzen können, ist zu Ende", sagte Magerl und forderte: "Das Problem muss auf staatlicher Ebene angegangen werden. Es braucht klare, deutliche 'Leitplanken', wie Gesetze und steuernde Abgaben." (HSWT)

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