Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Weihenstephan: 3. Symposium für Ökonomie im Gartenbau

Gemeinsam mit dem Johann Heinrich von Thünen-Institut veranstaltet die Fakultät Gartenbau und Lebensmitteltechnologie der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf das 3. Symposium für Ökonomie im Gartenbau.

Der Tagungsbeitrag beinhaltet die Teilnahme am Symposium, das Mittagessen sowie die weitere Verpflegung. Bild: HWST.

Digitalisierung und Automatisierung - Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich für den Gartenbau?

Als einer der globalen Megatrends verändert die Digitalisierung und die Automatisierung das Leben der Menschen und das wirtschaftliche Handeln mit großer Geschwindigkeit und in einschneidender Art und Weise. Auch die gartenbaulichen Wertschöpfungsnetzwerke werden davon in vielfältiger Weise beeinflusst, sei es bei der Produktion, der Distribution oder dem Verkauf gartenbaulicher Produkte und Dienstleistungen in allen Sparten. Neue technische Möglichkeiten bieten einerseits Chancen, zum Beispiel für eine ressourcenschonendere Produktion, eine besser an Kundenverhalten angepasste Logistik, neue Formen des Verkaufs und der Kundeninformation basierend auf elektronischen Medien oder einer stärkeren Koordinierung der Aktivitäten in Wertschöpfungsnetzwerken. Andererseits bestehen jedoch auch Bedenken, beispielsweise im Hinblick auf stärkere Abhängigkeiten von dominanten Akteuren, Datenschutz und -sicherheit, Verlust von Arbeitsplätzen oder steigenden Anforderungen an betroffene Arbeitnehmer. Je früher sich der Gartenbau aktiv mit diesem Zukunftsthema beschäftigt, desto eher lassen sich die Chancen dieser Entwicklung gewinnbringend nutzen und die bevorstehenden Herausforderungen erkennen und bewältigen. (HWST)

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