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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Weber: Grillkultur hat eine neue Heimat
Weber-Stephen, der weltweit führende Grillhersteller, eröffnet am 8. Oktober den ersten Produktionsstandort außerhalb der Vereinigten Staaten. Im polnischen Zabrze wird Weber-Stephen in dem rund 50.000 Quadratmeter großen Gebäude hochwertige Grillgeräte herstellen. Das Zentrum verfügt darüber hinaus über ein Weber Grill Academy Experience Center und mehrere Grünflächen, die von den aktuell 200 Teammitgliedern vielfältig genutzt werden können.
Die Kunst des Grillens auf 50.000 Quadratmeter
Das Weber-Fertigungsteam in Polen wird in dem rund 50.000 Quadratmeter großen Gebäude hochwertige Grillgeräte herstellen. Der Fokus liegt dabei auf Kohle- und Gasgrills, die in einer Stückzahl von mehreren zehntausend jährlich vor Ort produziert werden sollen. Die Personalstärke wird dafür von den aktuell 200 Mitarbeitenden auf insgesamt 450 erhöht. Neben der Produktion ist das integrierte Weber Grill Academy Experience Center als ein Lernort konzipiert, der sich der Kunst des Grillens widmet und kulinarische Kurse, interaktive Chefkoch-Tische oder private Partys anbietet – virtuell oder persönlich vor Ort.
Die Produktion im polnischen Zabrze stärkt die Logistik für Weber-Stephen in Europa, um die schnell wachsende Nachfrage in Europa zu bedienen und die Abhängigkeit von globalen Lieferketten zu reduzieren. „Unser neues Produktions- und Vertriebszentrum ist ein wichtiger Meilenstein für weiteres nachhaltiges Wachstum in Europa und der ganzen Welt“, sagt Chris Scherzinger, Chief Executive Officer von Weber. Ein Schlüsselelement der Wachstumspläne sei die „Make-Where-We- Sell“-Strategie. Dieser Ansatz konzentriert sich darauf, qualitativ hochwertige Weber-Grillprodukte näher an Einzelhandelskund*innen und Verbraucher*innen herzustellen und somit Liefer- und Servicegeschwindigkeit zu verbessern. „Darüber hinaus gewinnen wir beträchtliche betriebliche Effizienz und ein neues Maß an Flexibilität, um auf die Dynamik und die Bedürfnisse des lokalen Marktes zu reagieren“, sagt Scherzinger.
Mit Ausdauer und Engagement in herausfordernden Zeiten
Mit Hilfe neuartiger Technologien wie Virtual Reality und kreativen Ansätzen hat das lokale Team in Polen eng mit der US-Fertigung zusammengearbeitet, um den Bau der Anlage zu steuern und sicherzustellen, dass jeder Quadratmeter des Werks optimal gestaltet wurde. „Wir schätzen die Ausdauer und das Engagement unserer Produktions- und Lieferkettenteams, die diese bemerkenswerte Anlage trotz der Herausforderungen einer globalen Pandemie gebaut haben. Außerdem sind wir sehr dankbar für die Unterstützung der Stadt Zabrze und der Sonderwirtschaftszone Kattowitz bei diesem Projekt“, ergänzt Scherzinger. (Weber-Stephen)

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