Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Wärmstes Jahr weltweit: Ohne Bäume keine Abkühlung

Anlässlich der Messung des wärmsten Jahres in Deutschland und der Welt fordert der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. einen raschen grünen Stadtumbau zur Klimawandelanpassung.

"Wir brauchen jetzt eine Baumpflanzoffensive", sagt Markus Guhl. Bild: GABOT.

Zur Meldung des Deutschen Wetterdienstes (DWD), dass 2024 in Deutschland und der Welt das wärmste Jahr war, mahnt der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. die schnelle Anpflanzung von Bäumen in den Städten an, um diese an den Klimawandel anzupassen.

"Seit Jahren reden wir von biobasierten Lösungen zur Anpassung an den Klimawandel. Trotz aller Programme des Bundes sehen wir in vielen Städten einen Nettoverlust im Baumbestand. Hier brauchen wir schnell eine Trendumkehr", äußert der Hauptgeschäftsführer des BdB, Markus Guhl. "Ein Baumpflanzprogramm des Bundes und der Länder in einer Größenordnung von bis zu 5 Mrd. Euro in den nächsten zehn Jahren ist dringend erforderlich." Insbesondere da neu gepflanzte Jungbäume einige Zeit der Kultivierung benötigten, um groß genug zu wachsen, damit sie ihre biologische Funktion voll erfüllen können, dürfe man keine Zeit mehr verstreichen lassen.

"Wir brauchen jetzt eine Baumpflanzoffensive, damit wir in zehn und zwanzig Jahren eine Überschattung des Stadtraums mit groß gewachsenen Bäumen sicherstellen können", so Markus Guhl weiter. Dabei gehe es auch um eine geschickte und zukunftsfähige Auswahl an Bäumen. "Gerade weil sich die Niederschläge vom Sommer in den Winter verschieben, benötigen wir ein Baumsortiment, dass diesen Veränderungen Rechnung trägt. Nicht alle heimischen Bäume können mit trockenen Sommern umgehen. Daher müssen vermehrt auch sogenannte Zukunftsbäume im Umgang mit dem Klimawandel gepflanzt werden, die nicht heimisch sind."

Die Baumschulen seien in diesem Sinne verlässliche Partner der öffentlichen, aber auch der privaten Pflanzenverwender:innen. "Die Baumschulen wollen und können den öffentlichen und den privaten Raum auch künftig mit klimaresilienten Gehölzen versorgen. Jetzt muss der Staat rasch handeln und ein Baumpflanzprogramm aufsetzen", resümiert Markus Guhl.

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