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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
vzbv: Verbraucher:innen wollen mit Bargeld bezahlen
„Kreditkartenanbieter, Digitalkonzerne, Banken und Teile des Handels treiben bargeldloses Zahlen voran – zulasten des Bargelds. Im Interesse der Verbraucher:innen ist das nicht“, analysiert Dorothea Mohn, Leiterin des Teams Finanzmarkt im vzbv. Denn die überwiegende Mehrheit der Verbraucher:innen möchte nicht auf das Bargeld verzichten, wie der vzbv in einer Umfrage herausfand. 75% der Befragten gaben an, sie möchten wählen können, ob sie mit Bargeld oder bargeldlos bezahlen.
Umfrage zeigt: Bargeld ist trotz Pandemie beliebt
„Auch die vielfache Erfahrung bargeldlosen Zahlens während der Corona-Pandemie hat die Anzahl der Bargeldbefürworter nicht sinken lassen“, erläutert Heiko Fürst, Referent im Team Marktbeobachtung Finanzmarkt des vzbv. Voraussetzung dafür ist ein funktionierender Bargeldkreislauf. Verbraucher:innen müssen einerseits Bargeld leicht beziehen können, andererseits muss Handel und Gastronomie dieses auch flächendeckend akzeptieren. „Der Anteil der Verbraucher:innen, die bereits einmal beim Bezug von Bargeld Probleme hatten, ist in den letzten beiden Jahren angestiegen“, erläutert Fürst. In der Umfrage des vzbv gaben 32% der Befragten, die im Alltag häufig oder gelegentlich Schwierigkeiten mit Bargeldbeschaffung hatten, einen fehlenden Geldautomaten in der Nähe als häufigste Schwierigkeit beim Bargeldbezug an. Verbraucher:innen berichten auch von einem weiteren Problem. Gut jeder zehnte Befragte (11%) gab an, dass er schon einmal nur mit Karte zahlen konnte, weil ein Händler kein Bargeld akzeptierte.
Bargeld muss zukunftsfest gemacht werden
„Der Markt entwickelt sich in Sachen Bargeld nicht im Interesse der Verbraucher:innen. Die EU hat die Gefahr fürs Bargeld bereits erkannt und auch die neue Bundesregierung sollte nun aktiv werden“, fordert Mohn. Dazu sollte die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket entwickeln, das den einfachen und erschwinglichen Zugang zum Bargeld in der Fläche garantiert, sowie die universelle Akzeptanz des Bargelds in Handel und Gastronomie gewährleistet.
Bargeld für die persönliche Freiheit und um die Ausgaben zu kontrollieren
„Bargeld sichert Kontrolle, Freiheit, Datenschutz und Wettbewerb. Das alles sind wichtige Grundlagen für unsere soziale Marktwirtschaft“, fasst Mohn zusammen. So sehen es auch die befragten Verbraucher:innen. 35% der Befragten, die nicht auf Bargeld verzichten wollen, gaben an, ihre Ausgaben mit Bargeld besser kontrollieren zu können. Außerdem nannten sie die persönliche Freiheit über die Bezahlform (17%), den Datenschutz (13%) und eine grundsätzliche Befürwortung des Bargelds als Zahlungsmittel (13%).

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