Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

VSSE: Spargelpreise sind niedriger als zunächst erwartet

Das launische Wetter im April und die Inflation bremsen die Lust auf Spargel etwas aus. Mit den wärmer werdenden Tagen rechnet der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer e.V. mit steigender Nachfrage, auch weil die Preise niedriger sind als zunächst erwartet.

Die Spargelpreise sind niedriger als zunächst erwartet. Bild: VSSE e.V. / Christoph Göckel.

„Aktuell befindet sich der durchschnittliche Spargelpreis auf Vorjahresniveau. Wer bei der Optik etwas Abstriche macht und sich für etwas zu dünnen oder zu dicken oder krummen Spargel entscheidet, kann bei seinem Einkauf im Hofladen oder an den Ständen auf preisgünstigere Stangen zurückgreifen. Es lohnt sich also, jetzt Spargel zu kaufen und zu genießen“, betont Simon Schumacher, Vorstandssprecher des Verbands Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer e.V.

Preisentwicklung trotz massiv gestiegener Produktionskosten moderat

Im Vergleich zu den beiden vergangenen Jahren ist der durchschnittliche Spargelpreis nur moderat um 0,91 Euro pro kg zu Saisonstart angestiegen. Aktuell befindet er sich wegen der geringeren Nachfrage auf Vorjahresniveau – und das trotz gestiegener Produktionskosten. Gerade in den Hofläden und an den Verkaufsständen sind Spargel in unterschiedlichen Sortierungen und Preisklassen erhältlich. Auch die Großhandelsabgabepreise liegen aktuell (Anfang Kalenderwoche 17) für weißen Spargel in der Sortierung 16-26 mm 4% unter dem durchschnittlichen Preis der Jahre 2016 bis 2019.

„Die momentane Kaufzurückhaltung der privaten Verbraucher hat dazu geführt, dass Spargel langsamer verkauft wird als geplant. An den Großmärkten stehen große Mengen zum Verkauf bereit. Die durchschnittlichen Großhandelsabgabepreise sind innerhalb kurzer Zeit stark gesunken und sind inzwischen niedriger als im Vorjahr. Das bietet Gastronomen die Möglichkeit, Spargel günstig einzukaufen. Ein Blick auf die Saisonkarten mit Spargelgerichten der Restaurants lohnt sich für Spargelliebhaber also“, erklärt Michael Koch, Bereichsleiter Gartenbau und Spargelmarkt-Experte der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI). (VSSE)

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