Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

VSSE: Konjunkturumfrage zeigt positive Tendenz

Trotz der ungünstigen Witterungsverhältnisse in der Saison 2013 ist die Stimmung unter den direktvermarktenden Betrieben für Spargel und Erdbeeren besser als im Vorjahr. Dies geht aus der Konjunkturumfrage hervor, die der Verband der Süddeutschen Spargel- und Erdbeeranbauer im Rahmen des VSSE-Marktkompasses durchführte.

Trotz der ungünstigen Witterungsverhältnisse in der Saison 2013 ist die Stimmung unter den direktvermarktenden Betrieben für Spargel und Erdbeeren besser als im Vorjahr. Dies geht aus der Konjunkturumfrage hervor, die der Verband der Süddeutschen Spargel- und Erdbeeranbauer im Rahmen des VSSE-Marktkompasses durchführte. 47% der befragten Direktvermarkter beurteilen ihre aktuelle wirtschaftliche Situation besser als im Vorjahr, 35% gleich und 18% schlechter. Dabei fällt die positive Einschätzung für den Absatzweg "Verkaufsstand" etwas höher aus, als für den Absatzweg "Hofladen". Auch hinsichtlich der Geschäftserwartung für den Betriebszweig Direktvermarktung überwiegt Optimismus bei den Spargel- und Erdbeererzeugern. 46% der befragten Direktvermarkter erwarten für die nächsten Jahre eine weitere Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Situation, 49% sind der Ansicht, dass sich die Lage kaum verändern wird und nur 5% gehen für die nächsten Jahre von einer Verschlechterung aus.

Der wirtschaftlichen Situation entsprechend sind in den nächsten 12 Monaten für 67% der repräsentierten 36 Hofläden und 212 Verkaufsstände Investitionen in der Direktvermarktung vorgesehen. Mit 50% stehen Investitionen in Verarbeitungskapazitäten dabei an der Spitze, gefolgt von Verkaufsständen (38%), Hofladengestaltung (25%), Hofgastronomie (22%) und Lieferservice (20%).

Entgegen der Tendenz, vermehrt Lebensmittel im Discounter einzukaufen, sind die Ergebnisse der Konjunkturbefragung des VSSE ein Zeichen dafür, dass das Einkaufsverhalten für die hochwertige Frischeprodukte weiterhin voll im Verbrauchertrend liegt. Nämlich regional und saisonal direkt beim Erzeuger einzukaufen. (vsse)

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