Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Vortrag: Symbiose zwischen Bienen und Blumen

Am 6.11.2018 hält Prof. Daniel Robert ab 19:00 Uhr im Rahmen der Reihe "Wissenschaft im Theater" einen Vortrag zum Thema "Bienen treffen Blumen: Eine elektrisierende Beziehung".

Prof. Daniel Robert hält am 6. November einen Vortrag zum Thema „Bienen treffen Blumen: Eine elektrisierende Beziehung“. Bild: GABOT.

Bienen und Blumen sind seit langem in Symbiose verbunden. Bienen erhalten Pollen und Nektar von Blumen und im Gegenzug werden Blumen bestäubt. Aber wie können Bienen wissen, wann eine Blume bereit ist, Pollen und Nektar abzugeben? Blumen sind schön für Bienen, um sie als Bestäuber anzuziehen. Durch die Evolution reagieren Bienen auf Farbe, Geruch, Form, Beschaffenheit, ja sogar Feuchtigkeit und Temperatur einer Blume sehr empfindlich. Prof. Robert und sein Team haben herausgefunden, dass Bienen auf das schwache, aber stets vorhandene, elektrische Feld einer Blume sensibilisiert sind. Sie können sich sogar bestimmte Felder merken und sich daran erinnern. In dem Vortrag wird erklärt, wie Blumen zu einem elektrostatischen Feld kommen und wie und warum die Biene das bemerken kann. Am Ende des Vortrags wird die Frage stehen, wie weitere Lebewesen, z.B. Insekten und Spinnen, empfindlich für solche elektrischen Felder sind.

Prof. Robert studierte bis 1985 Experimentelle Biologie an der Universität Neuenburg in der Schweiz und promovierte 1989 an der Universität Basel. Nach Stationen an der Cornell University in den USA, dem Wissenschaftskolleg zu Berlin und der Universität Zürich, ist Daniel Robert Professor für Bionanowissenschaften an der School of Biological Science der University of Bristol. Prof. Roberts Forschungen beinhalten die Entwicklung und Verwendung von analytischen Methoden für die Messung von Schwingungen im Nanobereich in biologischen Systemen. Er ist Träger des Royal Society/Wolfson Research Merit Award.

Der Eintritt ist frei. Veranstaltungsort: Staatsschauspiel Dresden – Kleines Haus, Glacisstraße 28, 01099 Dresden. Beginn: 19:00 Uhr

Die Vortragsreihe „Wissenschaft im Rathaus/Theater“ wird seit 1999 vom Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme, der Landeshauptstadt Dresden und der TU Dresden veranstaltet.

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