Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

VGL-BW und Coreum: Branchenpartnerschaft vereinbart

Im Rahmen der Coreum Praxistage vom 1. bis 3. Oktober haben das Coreum und der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e. V. (VGL-BW) eine Branchenpartnerschaft vereinbart. Beide wollen künftig noch enger zusammenarbeiten und gemeinsame Projekte für die GaLaBau-Branche entwickeln. Erste Vorhaben befinden sich bereits in der Umsetzung.

Gemeinsames Foto zur Besiegelung der ideellen Partnerschaft zwischen dem Coreum und dem VGL-BW. (v.l.n.r. Julian Erhardt, Olivia Hogenmüller, Marco Riley, Björn Hickmann, Philipp Erhardt). Bild: Coreum GmbH.

Den Themen der Branche eine Bühne bieten

Der VGL-BW bringt seine Branchenkenntnis und den direkten Austausch mit seinen Mitgliedsbetrieben in die Partnerschaft ein. Das Coreum bietet die Möglichkeit, aktuelle Themen, Technologien und Anwendungen für Fachbesucher erlebbar zu machen. „Wir arbeiten schon länger mit dem Landesverband Baden-Württemberg zusammen. Uns verbindet die Energie, Wissen zu teilen, Aus- und Weiterbildung weiterzudenken und Innovationen in die Branche zu bringen. Mit dieser Branchenpartnerschaft wird diese Zusammenarbeit auf die nächste Stufe gehoben. Der VGL-BW bringt die Branche ins Coreum – und das Coreum gibt den Themen der Branche eine Bühne“, sagt Björn Hickmann, Geschäftsführer des Coreum.

Gemeinsame Weiterentwicklung der Themenwelt GaLaBau

Ein erstes gemeinsames Projekt ist die Weiterentwicklung der Themenwelt „Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau“ (GaLaBau) im Coreum. Der VGL- BW bringt dabei konkrete Herausforderungen aus seinen Mitgliedsbetrieben ein. Im Mittelpunkt stehen die grüne, blaue und graue Infrastruktur: vom Baum- und Bodenschutz über Bewässerung und Regenwassermanagement in Städten bis zum mineralischen Recycling und Digitalisierung. Das Coreum macht passende technische Lösungen und Anwendungsszenarien mit Maschinen und Anbaugeräten erlebbar.

Zusätzlich entsteht eine Innovationsplattform, wo Verbandsmitglieder Eigenentwicklungen, Prototypen, neue Technologien und praxistaugliche Lösungen präsentieren können. So soll eine Themenwelt wachsen, die Antworten auf Entwicklungen im GaLaBau gibt und die Branche am Puls der Branche abbildet.

Austausch, Praxistransfer und Weiterbildung

„Fortschritt im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau entsteht dort, wo neue Ideen auf praktische Erfahrung treffen. Mit der Branchenpartnerschaft zwischen dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden- Württemberg e. V. und dem Coreum wollen wir genau diesen Austausch fördern. Unsere Mitgliedsbetriebe und ihr Nachwuchs sollen moderne Technik live erleben, selbst ausprobieren und Impulse für den eigenen Arbeitsalltag mitnehmen können. Gleichzeitig bringen wir die Erfahrungen und Anforderungen unserer Betriebe ein, um praxisnahe Weiterbildungsangebote gemeinsam weiterzuentwickeln“, sagt Philipp Erhardt, Vorstand Markt & Wirtschaft des VGL-BW.

Fachlicher Austausch und Partnerschaften mit weiteren Branchenverbänden

Neben der Branchenpartnerschaft mit dem VGL-BW vertieft das Coreum gezielt auch den Austausch und die Zusammenarbeit mit weiteren Branchenverbänden aus Bau, Umschlag und Recycling. Der fachliche Austausch hilft dabei, aktuelle Herausforderungen der Branchen aufzugreifen und passende technische und digitale Lösungen vor Ort erlebbar zu machen.

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