Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

VGL Bayern: Gestaltet seine Außenanlage um

Anlässlich der Bayerischen Klimawoche vom 9. bis 18. Oktober 2026 setzte der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern (VGL Bayern) ein Zeichen für ressourcen-schonende Gartengestaltung.

Anlässlich der Bayerischen Klimawoche 2026 gestalteten Mitarbeiter der Firma Reitmayr Gartengestaltung den Außenbereich der VGL Bayern-Geschäftsstelle in Gräfelfing um. Bild: Jochen Henning, VGL Bayern.

Als Mitglied der Bayerischen Klima-Allianz nutzte der Verband die Aktionswoche, um die Außenanlage seiner Geschäftsstelle in Gräfelfing bei München umzugestalten. Im Mittelpunkt standen der Erhalt des vorhandenen Bodens und die Verwendung standortgerechter Staudenmischungen.

Bei der Auftaktveranstaltung zur Bayerischen Klimawoche am 8. Oktober 2026 unterstrich der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber die Bedeutung des Engagements für den Klimaschutz: „Klimawandel meistern ist ein Mitmachprojekt. Wir wollen im Rahmen der Klimawoche dafür werben, sich auch mit kleinen Beiträgen selbst einzubringen. Jeder ist eingeladen, sich zu beteiligen.“

Der VGL Bayern griff diesen Gedanken auf und zeigt, wie sich Nachhaltigkeit direkt im eigenen Außenbereich der Geschäftsstelle realisieren lässt. In einem ersten Bauabschnitt wurde auf einen vollständigen Bodenaustausch einer rund 45 Quadratmeter großen Fläche bewusst verzichtet: Statt den Boden auszukoffern, abzutransportieren und durch neues Material zu ersetzen, blieb die bestehende Bodenstruktur grundsätzlich erhalten. Dieser Ansatz trägt dem Boden als wertvoller Ressource Rechnung. Er steht im Einklang mit den Zielen des vorsorgenden Bodenschutzes, wie sie auch im Rahmen der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung sowie des Bundesnaturschutzgesetzes von Bedeutung sind.

Bei den anschließenden Pflanzarbeiten, die ebenfalls von der Firma Reitmayr Gartengestaltung ausgeführt wurden, kamen drei von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau empfohlene Veitshöchheimer Staudenmischungen zum Einsatz: „Blütenzauber“, „Lila-Laune-Saum“ und „Schattenspiel“. Die Mischungen stehen für unterschiedliche gestalterische Schwerpunkte und zeigen, wie sich Blütenwirkung, Blattstrukturen und Wuchshöhen gezielt miteinander kombinieren lassen. Die Landesanstalt hebt zudem ihren Wert für eine naturnahe Begrünung hervor.

Mit dem Projekt macht der VGL Bayern deutlich, dass eine durchdachte Gartengestaltung nicht erst bei großen Projekten beginnt. Auch auf überschaubaren Flächen lassen sich Maßnahmen zum Bodenschutz und zur Förderung der Biodiversität umsetzen. So kommt die Umgestaltung der Geschäftsstelle auch den im angrenzenden Landschaftsschutzgebiet Würmniederung vorkommenden schützenswerten Tierarten wie Wildbienen und Libellen zugute.

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