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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
VGL Bayern: Dominik Fürmann zum Sachverständigen bestellt
Der Referent für landschaftsgärtnerische Fachgebiete beim Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern ist bundesweit der erste und einzige Sachverständige für dieses Sachgebiet. Mit seinen besonderen Kenntnissen trägt er damit zur baulichen und vegetativen Weiterentwicklung von Friedhöfen bei.
Fürmann verfügt mit seinen Abschlüssen zum „Staatlich geprüften Wirtschafter im Gartenbau“ und Gärtnermeister über eine pragmatische Sichtweise. Als personenzertifizierter Sachverständiger für Umweltbaubegleitung, baumfachliche Baubegleitung sowie Garten- und Landschaftsbau ist er fester Bestandteil in interdisziplinären Planungsteams – nun auch in der Friedhofsentwicklungsplanung.
Nachgewiesen ist, dass sich die verändernden klimatischen Bedingungen als Stressfaktor für Mensch, Tier und Pflanze in urbanen Räumen und in der Landschaft etablierten. Weniger bekannt ist der Einfluss von Friedhofsflächen, um innerstädtische Temperaturen zu begünstigen, Regenwasser dezentral zurückzuhalten und zu speichern. Darüber hinaus fungieren die Flächen als natürliche CO2-Senken und Lebensgrundlage für Flora und Fauna. Sie tragen dazu bei, die Biodiversität zu steigern.
„Das positive Potenzial multicodierter Friedhofsflächen begründet sich in ihrer planrechtlichen Einordnung selbst und in der Bewirtschaftung. Sie liegen meist in Siedlungsräumen, gelten jedoch nicht als freie Landschaft. Dazu ist die Bewirtschaftung landwirtschaftlich geprägt. Dies bietet größtmögliche Flexibilität in den zur Anwendung kommenden Bautechniken und vegetationstechnischen Anlagen“, erläutert Fürmann.
Diese Flexibilität kann dazu beitragen, einfach und nachhaltig zu bauen sowie Strukturen zu schaffen, die den Aufwand im Unterhalt der Friedhofsflächen senken. Dies entlastet die Friedhofsträger finanziell und steigert die Ökosystemleistung der Anlagen nachhaltig – beispielsweise durch klimabegünstigte Bäume und Gehölze. Zudem lässt sich in Verbindung mit saisonalem Wechselflor die Artenvielfalt fördern. Dadurch bietet sich den Besuchern ein Ort, der einen angenehmen, pietätvollen Aufenthalt, Begegnung und Trauer ermöglicht.

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