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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Vertragsgemüse: Abnehmer in der Verantwortung
Dies wurde auf der Herbstsitzung des Arbeitsausschusses Vertragsgemüse am 15. Dezember 2025 deutlich.
Erste Kulturen wurden bereits aus dem Anbauportfolio gestrichen, weitere werden folgen, sofern kein Entgegengekommen der Verarbeiter erfolgt, fürchtet Ausschussvorsitzender Heinz-Peter Frehn. Besonders der ab 1. Januar 2026 weiter steigende Mindestlohn verschärft die wirtschaftliche Situation erheblich. Zusätzlich belastet die derzeit hohe Marktverfügbarkeit infolge guter Lagergemüseernten, beispielsweise beim Kohl, die Erlössituation.
Vor diesem Hintergrund sind die Abnehmer gefordert, ihrer Verantwortung für eine langfristig gesicherte Rohwarenbasis gerecht zu werden und wirtschaftlich auskömmliche Preise zu gewährleisten. Andernfalls droht ein weiterer Rückgang des Gemüseanbaus zugunsten alternativer Ackerbaukulturen. Das Anbaurisiko nimmt durch klimatische Veränderungen, eingeschränkte Pflanzenschutzmöglichkeiten sowie steigende Kosten für Arbeitskräfte, Versicherungen und Pachten kontinuierlich zu.

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