Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Versorgungsengpässe bei Rinde

Der Absatz in der diesjährigen Gartenfrühjahrssaison verlief aus Sicht der Erdenwerke und Rindenproduzenten recht positiv.Die, aufgrund des frühen Saisonbeginns gesteigerte Nachfrage von Rindenprodukten, ergab aber auch erste Anzeichen für zukünftige Versorgungsengpässe.

 

Stetig gutes Sommerwetter bereits im April lockte die Gartenliebhaber früh in die Beete. Der Garten- und Landschaftsbau konnte die Aufträge fast durchgehend abarbeiten. Entsprechend wurde gepflanzt und gemulcht. Zum Saisonende wurde allerdings deutlich, dass Rindenprodukte kaum noch zu bekommen waren oder aber die Qualität ließ zu wünschen übrig.

 

Aufgrund der gestiegenen Nachfrage der Bioheizkraftwerke ist in der kommenden Saison auch davon auszugehen, dass der Preis der Rohrinde für die Hersteller weiterhin steigt und somit auch eine Preiserhöhung für Rindenprodukte auf dem Markt erfolgen wird. Das betrifft heimische Rinde ebenso wie die dekorative Pinienrinde.

 

Die europaweit zunehmende thermische Verwertung von Rinde bewirkt, dass den Herstellern immer weniger Rohrinde zur Verfügung steht und die Qualitäten abnehmen - trockene und saubere Rindenpartien gehen in die Verbrennung. Auch die Nasslagerung nach den Sturmschäden von Kyrill wird sich nicht gerade positiv auf die Qualitäten auswirken.

 

Ein Grund mehr, sowohl für den Handel als auch den Endkunden, verstärkt auf das RAL-Gütezeichen für Rinde zu achten. Denn hier sind die Qualitäten festgeschrieben und werden garantiert.

 

Bei nicht RAL-gütegesicherten Produkten war zum Teil schon dieses Jahr eine gravierende Qualitätsminderung zu verzeichnen. Hohe Holz- und Feinanteile werden immer häufiger.

 

Fazit: Wer seinen Kunden weiterhin gute Qualitäten anbieten möchte, kommt um das RAL-Gütezeichen nicht herum! (Quelle: substrateeV)

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