- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Vereinigte Hagel: Viele Schadensmeldunge...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Vereinigte Hagel: Viele Schadensmeldungen
Die letzten Junitage brachten lokale Unwetter über ganz Europa mit sich. Der Schadenstrich reicht von Luxemburg und den Niederlanden über Deutschland bis in das Baltikum. Insgesamt rund 120.000 Hektar wurden innerhalb kurzer Zeit geschädigt. Gemüse sowie Ackerkulturen im Norden der Niederlande (Groningen, Drenthe) sowie flächendeckend in Luxemburg mit Schwerpunkt im Norden des Großherzogtums wurden bereits am 24./25. Juni zerstört. Die Unwetter zogen dann ostwärts über das gesamte Bundesgebiet. Insbesondere im Süden führten sie einer großen Anzahl von Schadensmeldungen. Die Pfalz, der Großraum Stuttgart, Hohenlohe sowie im weiteren Verlauf Ober- und Niederbayern wurden von den Unwettern getroffen.
In der darauf folgenden Woche verursachten weitere Unwetter Schäden erneut in Bayern (Altmühltal, Hallertau und Kreis Traunstein) und Baden-Württemberg (Reutlingen, Biberach). Aber auch die Nordhälfte wurde getroffen. In der Börde von Eilsleben bis Möckern wurden etliche Schäden gemeldet. Auch der Großraum Leipzig wurde von den Unwettern gestreift. Insgesamt wurden etwa 40.000 ha als geschädigt gemeldet. Mehr als doppelt so viel – über 80.000 ha – schlagen im Baltikum zu Buche. Sämtliche Ackerbaukulturen von der polnischen Grenze bis zur Ostseeküste waren dabei betroffen.
In den letzten Junitagen wurden europaweit damit insgesamt 120.000 ha mit einer Versicherungssumme von etwa 150 Mio. Euro als geschädigt gemeldet. Dahinter stehen knapp 2.000 landwirtschaftliche Betriebe mit 17.000 einzelnen Schlägen, die von den Sachverständigen begutachtet werden. Gerade zu Beginn der Erntezeit ist die Vereinigte Hagel mit ihrem bereitstehenden Sachverständigencorps besten aufgestellt, um die Schäden schnell und kompetent zu regulieren. (Vereinigte Hagel)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.