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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
VEREINIGTE HAGEL: Schwere Unwetter treffen erntereife Bestände
Ein besonders markanter Unwetterzug traf am 15. und 16. Juli Regionen östlich von Jena über Chemnitz bis südlich von Dresden. Weitere schwere Unwetter ereigneten sich rund um Würzburg sowie in angrenzenden Gebieten Baden-Württembergs. Die Bilanz dieser beiden Tage: Rund 10.500 Hektar geschädigte Fläche, hauptsächlich in Raps-, Getreide- und Maiskulturen.
Bereits zu Monatsbeginn, am 1. und 2. Juli, hatten Extremwetterlagen insbesondere in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen entlang der niederländischen Grenze zu erheblichen Schäden auf knapp 11.000 Hektar geführt. Betroffen waren hier vor allem Bestände von Getreide, Raps, Mais, Kartoffeln und Zuckerrüben. Auch im Ausland hinterließen Unwetter ihre Spuren: In der Provinz Bozen (Italien) meldete VH Italia schwere Schäden u. a. in Apfelanlagen.
Ein weiteres Unwetterereignis am 7. und 8. Juli verursachte Schäden vorwiegend im Acker- und Weinbau. Ca. 6.000 Hektar wurden an diesen beiden Tagen bei der VEREINIGTEN HAGEL als geschädigt gemeldet. Zeitgleich gingen erste Schadenmeldungen aus Kroatien ein. In der Region Slawonien, rund um Slavonski Brod, wurden durch heftige Unwetter insbesondere Sonnenblumen-, Getreide- und Maisfelder verwüstet.

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