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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Vereinigte Hagel: Hagel, Sturm und Starkregen in vielen Teilen Deutschlands
In Hessen zog das Unwetter mit Hagel, Sturm und Starkregen vor allem über Kassel und den Landkreis Waldeck-Frankenberg. Von dort wurden bislang auch die meisten Schäden gemeldet. In Nordrhein-Westfalen waren es vor allem extreme Regenfälle, die für Verwüstungen sorgten. Aus Bad Berleburg und dem oberbayerischen Valley wurden darüber hinaus Hagelschlossen mit einem Durchmesser von vier bis fünf Zentimetern gemeldet.
Die ersten Schadenmeldungen der Betriebe im Waldecker Land gingen bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein. Fast minütlich steigt die Zahl der Felder, die als geschädigt gemeldet werden – aus Nordhessen und den anderen Schadengebieten. Bezirksdirektor Jürgen Schuldig-Fritsch, zuständig für Hessen und Thüringen, hat bereits mit den Vorbereitungen der Schadenregulierung begonnen: „Bei Erdbeeren und Salat haben wir bereits heute die Schäden reguliert. Aber auch bei den anderen Kulturen, insbesondere bei der Wintergerste, beeilen wir uns. Einige Betriebe wollen bereits nächste Woche die ersten Schläge dreschen. Dank unserer Infrastruktur in der Schadenregulierung können wir jetzt über das Wochenende die Schäden disponieren und Kommissionen zusammenstellen, die gleich zu Beginn der kommenden Woche auf die Betriebe gehen.“ Viel Arbeit wird auf die Sachverständigen warten. Augenzeugen berichten von Schäden, wie sie sie in den letzten Jahrzehnten nicht gesehen haben. „Dass 30 oder 40 ha betroffen sind, das kommt schon mal vor. Aber es gibt hier Betriebe, bei denen alle Flächen mit über 200 ha zerstört worden sind, die vielleicht noch Futtergras nachbauen können,“ fasst es ein Landwirt aus der Region zusammen. Neben Nordhessen werden natürlich auch in den anderen betroffenen Bezirksdirektionen die Vorbereitungen getroffen.
Nach den ersten Hochrechnungen der VEREINIGTEN HAGEL dürfte der gesamte Schaden mit regionalen Unterschieden die 40 Mio. Euro vermutlich übersteigen. Zigtausende Hektar mit nahezu alle Kulturen von Getreide über Kartoffeln und Mais bis hin zu Obst und Gemüse waren betroffen.
Bereits am Fronleichnamstag und Ende Mai hatte es vor allem in der Nordhälfte Bayerns, in Nordrheinwestfalen und im Raum Stuttgart erhebliche Schäden gegeben. Tief Lambert ist damit bereits das dritte schwere Unwetterereignis in diesem Sommer. Für das Wochenende ist zunächst ruhiges und heißes Sommerwetter vorhergesagt. Ob und wo danach wieder Gewitter auftreten werden, kann zurzeit noch nicht sicher gesagt werden. Auf kachelmannwetter.com sind die aktuellen Prognosen und Gefahrenmeldungen jederzeit abrufbar. (VEREINIGTE HAGEL)

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