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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Verein Wiesmoorer Streuobstwiese: Erhält Spendenscheck
Ende letzter Woche hat Walter Vogt, Standortverantwortlicher der Nordwest-Blumen Wiesmoor GmbH, einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro an Volker Hesberg, den Gründer des Vereins Wiesmoorer Streuobstwiese, übergeben. Das Geld ist durch das Engagement von Mitarbeitern an den Standorten Wiesmoor und Geldern-Lüllingen im Verlauf der ersten deutschlandweiten Landgard Nachhaltigkeitswoche zusammengekommen. Unter dem Motto „Handeln statt Reden!“ drehte sich im September dabei an verschiedenen Standorten vieles um die Themen grüne Produkte, Klima Energie und Umwelt, Mitarbeiter und Gesellschaft. Eine von vielen nachhaltigen Aktionen war das Autofasten, bei dem viele Mitarbeiter an den Standorten Wiesmoor und Geldern-Lüllingen eine Woche lang konsequent das Fahrrad anstelle des Autos für den Weg zur Arbeit nutzten. Gleichzeitig sammelten sie dabei Geld für den Verein Wiesmoorer Streuobstwiese, denn Landgard spendete pro gefahrenem Rad-Kilometer 50 Cent an den Verein, der sich für den Erhalt und die Anpflanzung von Streuobstwiesen einsetzt. So kamen 500 Euro für den Wiesmoorer Verein zusammen.
Bei einer weiteren Aktion pflanzten die Mitarbeiter vor dem Verwaltungsgebäude von Nordwest-Blumen in Wiesmoor auch gleich selbst eine Streuobstwiese mit Apfel- und Kirschbäumen. Mit der Bepflanzung, die in den kommenden Monaten noch erweitert wird, soll Bewusstsein für das Ökosystem Streuobstwiese geschaffen werden. Der Anbau von Obst in Form einer Streuobstwiese ist die traditionelle Form des Obstanbaus, lange bevor die heute übliche Form der Obstplantage aufkam. In Streuobstwiesen können unzählige Tierarten leben. Den größten Teil machen dabei Insekten wie Käfer, Wespen, Hummeln und Bienen aus. Darüber hinaus können die Mitarbeiter des Standortes in den kommenden Jahren leckere Äpfel und Kirschen aus eigener Produktion ernten. Für die erforderliche Pflege der Bäume haben zehn Mitarbeiter Patenschaften übernommen.

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