Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ver.di: "Sonntagsfrieden" darf nicht umgangen werden

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in Hamburg weigert sich von zwei zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntagen im Advent als Ausgleich für die Umsatzausfälle während des G 20 Gipfels.

Bild: ver.di.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in Hamburg stellt sich entschieden gegen die vom Handelsverband Nord und dem Citymanagement erhobene Forderung von zwei zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntagen im Advent als Ausgleich für die Umsatzausfälle während des G 20 Gipfels.

„Gerade haben wir uns in Hamburg zusammen mit dem Einzelhandel auf eine Weiterführung des Sonntagsfriedens geeinigt. Es kann nicht sein, dass Arbeitgeberverbände ihn auf diese Weise wieder aushebeln wollen“, so ver.di-Landesbezirksleiter Berthold Bose.

Heike Lattekamp, Leiterin ver.di Handel: „Schon jetzt sind die Beschäftigten im Handel hohen Belastungen ausgesetzt. Wir werden nicht zulassen, dass sie jetzt noch mehr unter Druck geraten, damit Arbeitgeber ihre Umsatzeinbußen ausgleichen können.“

Lattekamp weist in diesem Zusammenhang auf die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts hin. Danach dürfen Geschäfte nur dann sonntags geöffnet werden, wenn das im Rahmen eines größeren Veranstaltungsangebotes passiert. „Bloß ökonomische Gründe für eine Sonntagsöffnung reichen nicht“, so Lattekamp.

Für Rückfragen an: Heike Lattekamp, ver.di Hamburg, 0160/97877580 (Quelle: ver.di)

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