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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ver.di: Haub muss seiner Verantwortung gerecht werden
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) erwartet, dass Kaiser's Tengelmann-Eigentümer Karl-Erivan Haub in der Auseinandersetzung um den Verkauf der Supermarktkette seiner unternehmerischen Verantwortung für die rund 16.000 Beschäftigten gerecht wird.
"Herr Haub hat als Eigentümer die Entscheidung, wie es mit Kaiser's Tengelmann weitergeht, in der Hand. Wir erwarten, dass er in der Auseinandersetzung um die Ministererlaubnis alle Mittel, auch juristisch, ausschöpft, um die Arbeitsplätze zu erhalten. Herr Haub hat gegenüber seinen rund 16.000 Beschäftigten und ihren Familien, die Kaiser's Tengelmann groß gemacht haben, die Pflicht, diesen Verkaufsprozess zu einem guten Ende zu führen. Sollte es einen neuen Verkaufsprozess geben, müssen an diesem Prozess alle Arbeitnehmervertreter umfassend beteiligt werden. Eigentum verpflichtet, in diesem Sinne muss der Erhalt der Arbeitsplätze im Vordergrund stehen, nicht ein möglichst hoher Verkaufserlös", sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger.
Sie fügte hinzu: "In der Frage der rechtlichen Auseinandersetzung geht es um eine Grundsatzentscheidung. Der Erhalt der Arbeitnehmerinteressen begründet ein Gemeinwohlinteresse. In unserer sozialen Marktwirtschaft liegt es im Interesse der Allgemeinheit, wenn existierende kollektive Arbeitnehmerrechte abgesichert werden, um der zunehmenden Erosion von Tarifbindung und Mitbestimmungsrechten entgegen zu wirken. Diese Erosion erleben wir besonders im Handel. Die Politik muss gewisse Spielräume haben, bei solchen sozialen Verwerfungen - auch in kartellrechtlichen Fragen - gegenzusteuern", so Nutzenberger.

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