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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Verbraucherzentrale warnt vor torfhaltiger Erde
Wenn es draußen wärmer wird, zieht es viele Menschen in ihre Gärten, die nach dem langen Winter wieder in Schuss gebracht werden müssen. Oft kommen dabei torfhaltige Bodenzusätze und Pflanzenerden zum Einsatz. Insgesamt werden ca. 2,5 Mio. Kubikmeter Torf von deutschen Hobbygärtnern jedes Jahr ausgebracht.
Doch während sie ihrer heimischen Parzelle etwas Gutes tun, schaden die Pflanzenfreunde damit unbewusst dem Klima. Denn beim Abbau von Torf werden nicht nur wertvolle Naturflächen vernichtet, sondern auch jede Menge Treibhausgase freigesetzt. Und nicht nur einmalig: In den Folgejahren emittieren die für die Torfstecherei entwässerten Moore weiter Treibhausgase. Dabei sind Moore neben Ozeanen und Wäldern die größten CO2-Senken auf dem Planeten.
Forscher haben berechnet, dass alleine beim Torfabbau in Deutschland jedes Jahr ca. zwei Mio. Tonnen CO2 in die Atmosphäre entweichen. Dabei decken heimische Torfe nur ein Drittel des Bedarfs hierzulande. Der Rest wird vor allem aus den baltischen Staaten importiert.
Problematisch sind auch so genannte torfreduzierte oder torfarme Erden. Diese können immer noch bis zu 90% Torf enthalten und schädigen so Landschaft und Klima. Selbst Bio-Erden haben oft hohe Torfanteile. Lediglich die Bezeichnung "torffrei" gibt Sicherheit. Die Verbraucherzentrale Thüringen rät daher zum Kauf torffreier Erden aus Rindenhumus, Holzfasern oder Kompost.
Wer auf robuste heimische Pflanzen setzt, kann auf Blumenerden ohnehin verzichten, denn zur Bodenverbesserung reichen die Vorräte des heimischen Komposthaufens meist vollkommen für eine gute Gartensaison aus. (vbzthü)

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