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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Verbraucherpreise: Starke Anstiege bei Mineralölprodukten
Maßgeblich beeinflusst wurde die Inflationsrate − wie in den Vormonaten − durch den Preisanstieg bei Energieprodukten. Die Energiepreise lagen im September 2018 um 7,7% höher als im September 2017. Die Teuerungsrate für Energie hat sich damit erneut erhöht (August 2018: +6,9%). Im September 2018 waren insbesondere leichtes Heizöl (+35,6%) und Kraftstoffe (+13,0%) teurer als ein Jahr zuvor. Den starken Preisanstiegen bei Mineralölprodukten standen vergleichsweise moderate Preisentwicklungen bei anderen Energieprodukten gegenüber (zum Beispiel Umlagen von Zentralheizung und Fernwärme: +2,4%; Strom: +0,9%; Gas: -1,5%). Ohne Berücksichtigung der Preise für Energie hätte die Inflationsrate im September 2018 bei +1,6 % gelegen.
Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich von September 2017 bis September 2018 mit +2,8% überdurchschnittlich. Der Preisanstieg binnen Jahresfrist hat sich damit im September 2018 etwas verstärkt (August 2018: +2,5%). Erheblich teurer als ein Jahr zuvor war Gemüse (+12,3%, darunter Kartoffeln: +14,6%). Auch für Molkereiprodukte und Eier (+3,5%), Obst (+2,7%) sowie Fisch und Fischwaren (+2,2%) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher binnen Jahresfrist deutlich mehr bezahlen. Ohne Berücksichtigung der Preise für Nahrungsmittel und Energie hätte die Inflationsrate im September 2018 bei +1,5% gelegen.
Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich im September 2018 gegenüber dem Vorjahr um 3,1%, maßgeblich bestimmt durch den Preisanstieg bei Energie (+7,7%). Auch andere Waren verteuerten sich binnen Jahresfrist deutlich, zum Beispiel Bier (+5,4%), Zeitungen und Zeitschriften (+4,3 %) sowie Tabakwaren (+3,2 %). Günstiger für die Verbraucherinnen und Verbraucher wurden unter anderem Telefone (-5,3 %) und Geräte der Unterhaltungselektronik (-4,6%).
Im Vergleich zu den Preisen für Waren erhöhten sich im September 2018 die Preise für Dienstleistungen insgesamt mit +1,5% gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich schwächer. Die Preisentwicklung für Dienstleistungen wirkte somit dämpfend auf die Inflationsrate. Bedeutsam für die Preiserhöhung bei Dienstleistungen waren die Nettokaltmieten (+1,5%), da private Haushalte einen großen Teil ihrer Konsumausgaben dafür aufwenden. Stärker verteuerten sich zum Beispiel Pauschalreisen (+3,1%) sowie Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+2,7%). Günstiger waren hingegen Bildungsdienstleistungen des Elementar- und Primarbereichs (-11,4%), insbesondere durch den Wegfall der Kinderbetreuungskosten in einigen Bundesländern. Preisrückgänge gegenüber September 2017 gab es auch bei Flugtickets (-3,9%) und Telekommunikationsdienstleistungen (-0,7%).
Veränderung im September 2018 gegenüber dem Vormonat August 2018
Im Vergleich zum August 2018 stieg der Verbraucherpreisindex im September 2018 um 0,4%. Deutlich waren die Preiserhöhungen im Vormonatsvergleich bei Bekleidungsartikeln (+8,1%) sowie bei Schuhen und Schuhzubehör (+4,4%). Hier wirkte sich vor allem die Umstellung auf die Herbst-/Winterkollektion aus. Zudem stiegen im September 2018 die Preise für Energie um 2,0% gegenüber August 2018, insbesondere wurden Mineralölprodukte teurer (+4,3%, davon leichtes Heizöl: +9,7%; Kraftstoffe: +2,6%). Auch die Preise für Nahrungsmittel insgesamt zogen im September 2018 gegenüber dem Vormonat an (+0,9%). Binnen Monatsfrist erhöhten sich vor allem die Preise für Gemüse (+7,8%, darunter Gurken: +47,1%; Tomaten: +32,2%) sowie für Speisefette und Speiseöle (+2,5 %, darunter Butter: +4,5%). Einige Nahrungsmittel wurden auch etwas günstiger, zum Beispiel Süßwaren (-0,7%). Deutliche Preisrückgänge im Vormonatsvergleich gab es mit dem Auslaufen der Sommerferien im September bei Pauschalreisen (-10,5%) und bei Flugtickets (-4,2%).

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