- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Verbraucherpreise Oktober 2018: +2,5% ge...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Verbraucherpreise Oktober 2018: +2,5% gegenüber 2017
Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Oktober 2018 um 2,5% höher als im Oktober 2017. Damit zog die Inflationsrate - gemessen am Verbraucherpreisindex - weiter an. Eine höhere Inflationsrate hatte es zuletzt vor gut zehn Jahren gegeben (September 2008: +2,8%). Im Vergleich zum Vormonat September 2018 stieg der Verbraucherpreisindex im Oktober 2018 um 0,2%. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bestätigt somit seine vorläufigen Gesamtergebnisse vom 30. Oktober 2018.
Maßgeblich beeinflusst wurde die Inflationsrate - wie in den Vormonaten - durch den Preisanstieg bei Energieprodukten. Die Energiepreise lagen im Oktober 2018 um 8,9% höher als im Oktober 2017. Der Preisanstieg bei Energie hat sich damit erneut verstärkt, im Vormonat September hatte die Teuerungsrate für Energie bei +7,7% gelegen. Von Oktober 2017 bis Oktober 2018 verteuerten sich vor allem leichtes Heizöl (+39,9%) und Kraftstoffe (+14,8%). Die Preisentwicklung bei den anderen Energieprodukten fiel deutlich schwächer aus (zum Beispiel Umlagen von Zentralheizung und Fernwärme: +2,9%; Strom: +1,0 %; Gas: -1,4%). Ohne Berücksichtigung der Preise für Energie hätte die Inflationsrate im Oktober 2018 bei +1,7% gelegen, ohne Berücksichtigung der Mineralölprodukte ebenfalls bei +1,7%.
Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich von Oktober 2017 bis Oktober 2018 um 1,9%. Der Preisanstieg hat sich damit im Oktober 2018 deutlich abgeschwächt (September 2018: +2,8%). Ursache für diese Abschwächung sind auch die vergleichsweise hohen Nahrungsmittelpreise vor einem Jahr. Binnen Jahresfrist gingen im Oktober 2018 die Preise für Speisefette und Speiseöle (-2,6%) sowie für Obst (-2,4%) zurück. Hingegen war Gemüse (+9,3%) erheblich teurer als ein Jahr zuvor. Auch für Molkereiprodukte und Eier (+3,1%) sowie Fisch und Fischwaren (+2,7%) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher mehr bezahlen.
Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich im Oktober 2018 gegenüber dem Vorjahr um 3,2%, maßgeblich bestimmt durch den Preisanstieg bei Energie (+8,9%). Auch andere Waren verteuerten sich binnen Jahresfrist deutlich, zum Beispiel Bier (+4,9%), Zeitungen und Zeitschriften (+4,2%) sowie Mineralwasser, Limonaden und Säfte (+3,8%). Günstiger für die Verbraucherinnen und Verbraucher wurden unter anderem Geräte der Unterhaltungselektronik (-4,7%) und Telefone (-3,3%).
Im Vergleich zu den Preisen für Waren erhöhten sich im Oktober 2018 die Preise für Dienstleistungen insgesamt mit +1,8% gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich schwächer. Die Preisentwicklung für Dienstleistungen wirkte somit dämpfend auf die Inflationsrate. Bedeutsam für die Preiserhöhung bei Dienstleistungen waren die Nettokaltmieten (+1,6%), da private Haushalte einen großen Teil ihrer Konsumausgaben dafür aufwenden. Stärker verteuerten sich zum Beispiel Pauschalreisen (+7,1%), Sport-und Erholungsdienstleistungen (+3,2%) sowie Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+2,8%). Günstiger waren hingegen Bildungsdienstleistungen des Elementar- und Primarbereichs (-11,9%), insbesondere durch den Wegfall der Kinderbetreuungskosten in einigen Bundesländern. Preisrückgänge gegenüber Oktober 2017 gab es auch bei Flugtickets (-2,3 %) und Telekommunikationsdienstleistungen (-0,7%).
Veränderung im Oktober 2018 gegenüber dem Vormonat September 2018
Im Vergleich zum September 2018 stieg der Verbraucherpreisindex im Oktober 2018 um 0,2%. Preiserhöhungen im Vormonatsvergleich gab es zum Beispiel bei Schuhen und Schuhzubehör (+1,8%) sowie Bekleidungsartikeln (+1,2%). Zudem stiegen im Oktober 2018 die Preise für Energie insgesamt um 1,0% gegenüber September 2018, insbesondere wurden Mineralölprodukte teurer (+1,8%, davon leichtes Heizöl: +5,4%; Kraftstoffe: +0,7%). (Quelle: Destatis)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.