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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Verbraucherpreise Oktober 2016: + 0,8% gegenüber Oktober 2015
Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Oktober 2016 um 0,8% höher als im Oktober 2015. Damit zieht die Inflationsrate - gemessen am Verbraucherpreisindex - im zweiten Halbjahr weiter an (August 2016: +0,4%; September 2016: +0,7%). Eine Inflationsrate von +0,8% hatte es zuletzt im Oktober 2014 gegeben. Im Vergleich zum September 2016 stieg der Verbraucherpreisindex im Oktober 2016 um 0,2%. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bestätigt damit seine vorläufigen Gesamtergebnisse vom 28. Oktober 2016.
Dämpfend auf die Gesamtteuerung im Oktober 2016 wirkte - wie bereits in den Vormonaten – die Preisentwicklung bei Energie (-1,4% gegenüber Oktober 2015). Jedoch hat sich der Rückgang der Energiepreise im Vorjahresvergleich seit Juli 2016 kontinuierlich abgeschwächt (Juli 2016: -7,0%; August 2016: -5,9%; September 2016: -3,6%). Gegenüber Oktober 2015 verbilligte sich vor allem Haushaltsenergie (-2,3%, darunter Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme: -7,5%; Gas: -3,9%; leichtes Heizöl: -1,4%). Hingegen verteuerten sich binnen Jahresfrist Kraftstoffe (+ 0,4%, darunter Superbenzin: +0,7%; Dieselkraftstoff: +0,2%). Die Inflationsrate ohne Berücksichtigung der Energie lag mit +1,1% etwas niedriger als im September 2016 (+1,2%).
Die Preise für Nahrungsmittel blieben im Vergleich zum Vorjahresmonat Oktober 2015 unverändert. Deutlich teurer als ein Jahr zuvor waren im Oktober 2016 vor allem Speisefette und Speiseöle (+12,2%, darunter Butter: +21,7% und Olivenöl: +11,0%). Darüber hinaus verteuerten sich Fisch und Fischwaren (+3,8%) sowie Obst (+2,6%). Weniger bezahlen mussten Verbraucher insbesondere für Molkereiprodukte (-6,3%, darunter Quark: -18,2%; Sahne: - 15,5%; H-Milch: -15,1%) und Gemüse (-3,6%). Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich von Oktober 2015 bis Oktober 2016 um 0,4%. Neben einigen Nahrungsmitteln verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahr beispielsweise auch pharmazeutische Erzeugnisse (+2,3%), Tabakwaren (+3,1%) sowie Zeitungen und Zeitschriften (+4,0%). Billiger wurden neben der Energie (-1,4%) unter anderem Geräte der Unterhaltungselektronik (-3,4%).
Im Vergleich zum moderaten Preisanstieg bei den Waren erhöhten sich die Preise für Dienstleistungen gegenüber dem Vorjahr mit +1,3% deutlicher. Entscheidend für diese Entwicklung war die Erhöhung bei den Nettokaltmieten (+1,4% gegenüber Oktober 2015), da private Haushalte etwa ein Fünftel ihrer Konsumausgaben dafür aufwenden. Noch deutlicher verteuerten sich binnen Jahresfrist unter anderem Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+4,4%) und Versicherungsdienstleistungen (+3,1%). Verbraucherfreundlich war die Preisentwicklung hingegen bei Pauschalreisen (-1,6%) und Telekommunikationsdienstleistungen (-1,4%).
Veränderung im Oktober 2016 gegenüber dem Vormonat September 2016
Im Vergleich zum September 2016 stiegen die Verbraucherpreise insgesamt leicht um 0,2%. Energie verteuerte sich im Oktober 2016 um 1,5%, insbesondere stiegen die Preise für Mineralölprodukte deutlich (+4,2%, davon leichtes Heizöl: +11,2%, Kraftstoffe: +2,4%). Die Preise für Nahrungsmittel blieben dagegen nahezu stabil (+0,1%). Hier standen den Preiserhöhungen bei Speisefetten und Speiseölen (+6,7%) Preisrückgänge bei Gemüse (-2,3%) gegenüber.
Preiserhöhungen im Vormonatsvergleich gab es bei Bekleidungsartikeln (+2,0%). Dabei wirkte sich vor allem noch die Umstellung auf die Herbst-/Winterkollektion aus. Saisonbedingte Preisrückgänge gab es dagegen bei Pauschalreisen (-3,4%). (destatis)

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