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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Verbraucherpreise: Obst, Gemüse und Schnittblumen teurer
Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Februar 2017 um 2,2% höher als im Februar 2016. Die Inflationsrate - gemessen am Verbraucherpreisindex – zog damit weiter an (Januar 2017: +1,9%; Dezember 2016: +1,7%). Eine Inflationsrate über zwei Prozent hatte es zuletzt im August 2012 mit ebenfalls +2,2% gegeben. Im Vergleich zum Januar 2017 stieg der Verbraucherpreisindex im Februar 2017 um 0,6%. Das Statistische Bundesamt bestätigt damit seine vorläufigen Gesamtergebnisse vom 1. März 2017.
Im Februar 2017 lagen die Energiepreise insgesamt mit +7,2% deutlich über dem Vorjahresniveau und wirkten damit erneut stark preistreibend auf die Gesamtteuerung. Die Preisanstiege bei Energie in den letzten Monaten (Januar 2017: +5,9%; Dezember 2016: +2,5%) ergaben sich im Wesentlichen durch die niedrigen Energiepreise vor einem Jahr: Im Februar 2016 wurde der niedrigste Stand im Jahr 2016 erreicht. Durch diesen Basiseffekt waren insbesondere leichtes Heizöl mit +43,8% sowie Kraftstoffe mit +15,6% im Februar 2017 erheblich teurer als ein Jahr zuvor. Die Preisänderungen binnen Jahresfrist für die anderen Energieprodukte fielen deutlich schwächer aus (zum Beispiel Strom: +1,6%; Gas: -3,2%; Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme: -4,7%). Ohne Berücksichtigung der Energie hätte die Inflationsrate im Februar 2017 bei +1,7% gelegen, ohne Berücksichtigung der Mineralölprodukte nur bei +1,5%.
Auch die Preise für Nahrungsmittel lagen im Februar 2017 mit +4,4% deutlich höher als im Februar 2016. Der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln hat sich damit verstärkt (Januar 2017: +3,2%) und im Februar 2017 wesentlich zum Anstieg der Gesamtteuerung beigetragen. Erheblich teurer als ein Jahr zuvor war im Februar 2017 Gemüse (+21,0%), hier insbesondere frisches Gemüse wie Salat, Tomaten und Gurken. Auch für Speisefette und Speiseöle (+13,2%), Fisch und Fischwaren (+5,4%) sowie Obst (+3,9%) mussten die Verbraucher deutlich mehr bezahlen.
Gemessen an der Gesamtteuerung erhöhten sich die Preise für Waren insgesamt im Februar 2017 gegenüber Februar 2016 mit +3,2% überdurchschnittlich, maßgeblich bestimmt durch die Preisanstiege bei Energie (+7,2%) und bei Nahrungsmitteln (+4,4%). Auch andere Waren verteuerten sich binnen Jahresfrist deutlich, zum Beispiel Zeitungen und Zeitschriften (+4,5%) sowie Tabakwaren (+3,2%). Einige Waren wurden hingegen billiger, unter anderem Geräte der Unterhaltungselektronik (-4,7%) und Bekleidungsartikel (-0,5%).
Im Vergleich zu den Waren erhöhten sich im Februar 2017 die Preise für Dienstleistungen insgesamt mit +1,3% gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich schwächer. Diese Teuerung wurde im Wesentlichen durch die Erhöhung bei der Nettokaltmiete bestimmt (+1,6% gegenüber Februar 2016), da private Haushalte einen großen Teil ihrer Konsumausgaben dafür aufwenden. Daneben verteuerten sich unter anderem Dienstleistungen für Verpflegung (+2,0%) sowie für Versicherungen (+2,4%). Deutlich billiger wurden binnen Jahresfrist hingegen Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (-6,1%), insbesondere in Folge der Umsetzung des Pflegestärkegesetzes II. Auch die Preise für Flugtickets (-3,0%) und für Telekommunikationsdienstleistungen (-1,1%) waren rückläufig.
Veränderung im Februar 2017 gegenüber dem Vormonat Januar 2017
Im Vergleich zum Januar 2017 stieg der Verbraucherpreisindex im Februar 2017 um 0,6%. Der Anstieg der Verbraucherpreise insgesamt gegenüber dem Vormonat war in erster Linie saisonbedingt: So verteuerte sich Gemüse um 12,2%, insbesondere die Preise für frische Gemüsesorten wie Kopf- und Eisbergsalat (+44,1%), Paprika (+35,1%) oder Tomaten (+25,8%) erhöhten sich erheblich. Auch die Preise für Pauschalreisen (+9,4%) lagen deutlich über dem Preisniveau des Vormonats. Preiserhöhungen gab es zudem bei Erzeugnissen und Verbrauchsgütern für Gartenpflege (+2,1%, darunter Schnittblumen: +6,0%) sowie bei Obst (+1,7%, darunter Weintrauben: +7,2%; Zitrusfrüchte: +5,2%).
Die saisonalen Preiserhöhungen bei Gemüse und Obst erklären im Wesentlichen auch den Preisanstieg bei Nahrungsmitteln insgesamt im Februar 2017 (+1,9%). Die Preise für Energie insgesamt erhöhten sich im Vergleich zum Vormonat nur um 0,3%, darunter leichtes Heizöl mit +0,4%, Kraftstoffe mit +0,2% und Strom mit +0,2%. (destatis)

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