Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Verbraucherpreise November 2016: +0,8% gegenüber November 2015

Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im November 2016 um 0,8% höher als im November 2015. Die Teuerung verweilt somit wie im Vormonat auf einem Zwei-Jahres-Hoch.

Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im November 2016 um 0,8% höher als im November 2015. Die Teuerung verweilt somit wie im Vormonat auf einem Zwei-Jahres-Hoch. Im Vergleich zum Oktober 2016 stieg der Verbraucherpreisindex im November 2016 um 0,1%. Das Statistische Bundesamt bestätigt damit seine vorläufigen Gesamtergebnisse vom 29. November 2016.

Dämpfend auf die Gesamtteuerung im November 2016 wirkte wie bereits in den Vormonaten – die Preisentwicklung bei Energie (-2,7% gegenüber November 2015). Der Rückgang der Energiepreise im Vorjahresvergleich hat sich damit im Vergleich zum Oktober 2016 (-1,4% gegenüber Oktober 2015) verstärkt. Binnen Jahresfrist verbilligten sich im November 2016 sowohl Haushaltsenergie (-2,9%, darunter Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme: 6,9%; leichtes Heizöl: 6,7%; Gas: -4,1%) als auch Kraftstoffe (-2,2%). Ohne Berücksichtigung der Energie hätte die Inflationsrate im November 2016 bei +1,2% gelegen.

Die Preise für Nahrungsmittel lagen im November 2016 um 1,2% höher als im November 2015. Der Preisanstieg fiel damit deutlich stärker aus als im Oktober 2016 (0,0% gegenüber Oktober 2015). Teurer als ein Jahr zuvor waren im November 2016 vor allem Speisefette und Speiseöle (+13,3%, darunter Butter: +26,0% und Margarine: +2,3%). Unter anderem verteuerten sich auch Süßwaren (+1,4%, darunter Schokoladentafeln: +6,0%), Molkereiprodukte und Eier (+1,5%, darunter Hartkäse: +3,1% und Eier: +9,0%) sowie Fisch und Fischwaren (+2,8%). Dagegen mussten die Verbraucher zum Beispiel für Gemüse (-0,4%) etwas weniger bezahlen.

Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich von November 2015 bis November 2016 um 0,5%. Neben Nahrungsmitteln (+1,2%) verteuerten sich binnen Jahresfrist beispielsweise Kraftwagen (+1,7%), Tabakwaren (+3,0%) sowie Zeitungen und Zeitschriften (+3,9%). Billiger wurden neben der Energie (-2,7%) unter anderem Geräte der Unterhaltungselektronik (-4,4%).

Die Preise für Dienstleistungen erhöhten sich von November 2015 bis November 2016 um 1,1%. Entscheidend für diese Erhöhung war die Preisentwicklung bei den Nettokaltmieten (+1,4% gegenüber November 2015), da private Haushalte etwa ein Fünftel ihrer Konsumausgaben dafür aufwenden. Deutlicher verteuerten sich binnen Jahresfrist unter anderem Dienstleistungen für Verpflegung in Restaurants, Cafés und Straßenverkauf (+1,9%) und für Versicherungen (+2,7%) sowie Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+4,1%). Verbraucherfreundlich waren die Preisentwicklungen hingegen bei Pauschalreisen (-4,1%), Flugtickets (-2,0%) und Telekommunikationsdienstleistungen (-1,3%).

Veränderung im November 2016 gegenüber dem Vormonat Oktober 2016 Im Vergleich zum Oktober 2016 stiegen die Verbraucherpreise im November 2016 insgesamt leicht um 0,1%. Insbesondere verteuerten sich Nahrungsmittel um 1,3%. Erheblich teurer wurden hier Molkereiprodukte und Eier (+6,5%, darunter Quark: +22,0%; Sahne: +20,1%; H-Milch: +19,7%). Mehr bezahlen mussten die Verbraucher binnen Monatsfrist zum Beispiel auch für Speisefette und Speiseöle (+2,1%, darunter Butter: +3,5%) sowie Gemüse (+2,4%).

Der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln wurde im November 2016 durch den Preisrückgang bei Energie (-1,2%) ausgeglichen. Rückläufig waren hier insbesondere die Preise für leichtes Heizöl (-5,1%) und Kraftstoffe (-1,9%, darunter Superbenzin: -2,1% und Dieselkraftstoff: -1,5%).

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