Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Verbraucherpreise: +1,8% gegenüber November 2016

Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im November 2017 um 1,8% höher als im November 2016.

Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im November 2017 um 1,8% höher als im November 2016.

Die Inflationsrate zog − gemessen am Verbraucherpreisindex – wieder leicht an, nachdem sie im Oktober 2017 bei +1,6% gelegen hatte (September und August 2017: jeweils + 1,8%). Im Vergleich zum Oktober 2017 stieg der Verbraucherpreisindex im November 2017 um 0,3%. Das Statistische Bundesamt bestätigt somit seine vorläufigen Gesamtergebnisse vom 29. November 2017.

Im November 2017 lagen die Energiepreise insgesamt mit +3,7% deutlich über dem Vorjahresniveau und wirkten damit preistreibend auf die Gesamtteuerung. Im Oktober 2017 hatte die Teuerungsrate für Energie noch bei +1,2% gelegen. Von November 2016 bis November 2017 verteuerten sich vor allem die Mineralölprodukte (+7,7%, davon leichtes Heizöl: +15,1%; Kraftstoffe: +5,9%). Preiserhöhungen im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es auch bei Strom (+2,0%), Umlagen von Zentralheizung und Fernwärme (+1,0%) sowie festen Brennstoffen (+0,9%). Lediglich Gas verbilligte sich um 1,4%. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im November 2017 etwas niedriger bei +1,7% gelegen.

Auch die Preise für Nahrungsmittel insgesamt lagen im November 2017 mit +3,2% deutlich höher als im November 2016. Der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln hat sich jedoch abgeschwächt (Oktober 2017: +4,3%). Teurer als ein Jahr zuvor waren im November 2017 vor allem Speisefette und Speiseöle (+17,8%) sowie Molkereiprodukte (+11,1%). Auch für Obst (+4,1%), Fisch und Fischwaren (+4,0%) sowie Fleisch und Fleischwaren (+3,0%) mussten die Verbraucher deutlich mehr bezahlen. Hingegen gingen binnen Jahresfrist die Preise für Gemüse (-3,2%) zurück. Ohne Berücksichtigung der Preise für Energie und Nahrungsmittel hätte die Inflationsrate im November 2017 bei +1,5% gelegen.

Gemessen an der Gesamtteuerung erhöhten sich die Preise für Waren insgesamt von November 2016 bis November 2017 mit +2,1% überdurchschnittlich. Neben Energieprodukten und Nahrungsmitteln verteuerten sich unter anderem Zeitungen und Zeitschriften (+4,9%), Tabakwaren (+4,6%) sowie pharmazeutische Erzeugnisse (+2,6%) deutlich. Einige Waren wurden hingegen auch billiger, zum Beispiel Informationsverarbeitungsgeräte (-1,9%) und Geräte der Unterhaltungselektronik (-1,5%).

Die Preise für Dienstleistungen insgesamt stiegen im November 2017 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,5% und damit weniger stark als die Preise für Waren. Bedeutsam für die Preiserhöhung der Dienstleistungen waren die Nettokaltmieten (+1,7% gegenüber November 2016), da private Haushalte einen großen Teil ihrer Konsumausgaben dafür aufwenden. Noch stärker verteuerten sich zum Beispiel Pauschalreisen (+4,9%), Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+3,7%) sowie stationäre Gesundheitsdienstleistungen (+3,5%). Hingegen waren binnen Jahresfrist Versicherungsdienstleistungen für Verkehr (-8,9%) und Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (-7,4%) erheblich günstiger. Verbraucherfreundlich war die Preisentwicklung auch bei Telekommunikationsdienstleistungen (-0,6%).

Veränderung im November 2017 gegenüber dem Vormonat Oktober 2017

Im Vergleich zum Oktober 2017 stieg der Verbraucherpreisindex im November 2017 um 0,3%. Die Preise für Energie insgesamt erhöhten sich gegenüber dem Vormonat erheblich um 1,3%. Insbesondere für leichtes Heizöl (+5,2%) und Kraftstoffe (+2,6%, darunter Superbenzin: +2,8%; Dieselkraftstoff: +1,9%) mussten die Verbraucher mehr bezahlen.

Die Preise für Nahrungsmittel insgesamt erhöhten sich im November 2017 mit +0,3% gegenüber dem Vormonat weniger stark als die Energiepreise. Teurer binnen Monatsfrist wurden hier vor allem Molkereiprodukte (+3,4%, darunter Sahne: +20,5%; frische Milch: +6,2%). Hingegen gingen die Preise für Speisefette und Speiseöle (-6,0%) deutlich zurück, insbesondere kostete im November 2017 Butter 9,7% weniger. Auch für Gemüse mussten die Verbraucher weniger bezahlen (-1,6%). Zudem gab es Preisrückgänge bei Bekleidung und Schuhen (-0,7%) sowie alkoholischen Getränken und Tabakwaren (-0,2%). (destatis)

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