- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Verbände: Direktvermarktung nicht ausbre...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Verbände: Direktvermarktung nicht ausbremsen
Die Einführung einer Registrierkassenpflicht verursacht nach Auffassung der Verbände erhebliche zusätzliche Kosten und organisatorischen Aufwand und ist absolut unverhältnismäßig. Betroffen wären zahlreiche Vermarktungswege der landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Betriebe – von Hofläden über Verkaufsstände auf Wochenmärkten bis hin zu Ständen auf Großmärkten, Selbstpflück-Angeboten oder saisonalen Verkaufsstellen direkt am Feld. Viele dieser Vertriebsformen sind durch kurze Vermarktungszeiträume, wechselnde Standorte und einen hohen Anteil an Frischware geprägt. Die Anschaffung, Wartung und der Betrieb von Registrierkassen würden die Direktvermarktung daher unnötig erschweren und verteuern. Dies geht in die falsche Richtung.
Gerade in der Vermarktung frischer Erzeugnisse direkt ab Hof oder Feld hat sich die Nutzung offener Ladenkassen seit Jahren bewährt. Bereits heute unterliegt die offene Ladenkasse strengen Anforderungen. So müssen die Kassen jederzeit kassensturzfähig sein und tägliche Kassenberichte geführt werden. Kritisch bewerten DBV, ZVG und Familienbetriebe Land und Forst zudem die geplante Verlängerung der Aufbewahrungsfristen für Buchungsbelege auf 15 Jahre. Während Unternehmen und Betriebe dringend auf eine spürbare Entlastung bei Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten warten, werden stattdessen die Anforderungen erneut ausgeweitet. Das widerspricht dem deutlich formulierten Ziel der Bundesregierung, Bürokratie abzubauen und die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu stärken.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.