Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Verbände des grünen Handels: Chancen des Muttertags nutzen

Der Muttertag ist immer ein Gradmesser für die Branche. FDF-Pressesprecherin Nicola Fink und Andrea Kirchhoff, Geschäftsführerin im Verband des Deutschen Blumen- Groß- und Importhandels e.V. (BGI), haben sich Anfang Mai in Essen getroffen und die Herausforderungen in der Branche aus Sicht der grünen Handelsverbände reflektiert.

Nicola Fink (l.) und Andrea Kirchhoff. Bild: FDF.

Fakt ist, dass wir in Zeiten großer Preissteigerungen und erheblicher Verunsicherungen leben, die sich unmittelbar auf das Konsumentenverhalten auswirken. Hinzu kommen steigende Energie- und Logistik, Lohn- und Betriebskosten, erschwerte Warenbeschaffung durch die Störung globaler Lieferketten, sowie der Fachkräftemangel als gegenwärtige Themen, mit denen sich die Unternehmer:innen im grünen Groß- und Einzelhandel täglich konfrontiert sehen. Die Fokussierung auf die sogenannten Branchentage wie den Muttertag kann man vor diesem Hintergrund diskutieren. Zum einen, weil sie der Branche einen verkaufsstarken Peak geben, aber natürlich immer auch eine mediale Angriffsfläche schaffen.

Andrea Kirchhoff und Nicola Fink sind einig, dass sie den Muttertag in seiner emotionalen Strahlkraft schätzen und weiterhin stärken wollen. Gerade in Zeiten, in denen der persönliche Austausch zunehmend durch digitale Kommunikation ersetzt wird, die Menschen sich weniger in Präsenz als online treffen und familiäre und freundschaftliche Bindungen fragiler werden, geben kulturell vereinbarte Anlässe und Traditionen eine Sicherheit, von der eine Gesellschaft profitieren und die sie trotzdem immer wieder auf das Neue zeitgerecht ausrichten und weiter entwickeln kann.

Kirchoff und Fink sind einig, dass Blumen und Florales in diesem Kontext ein Medium mit hoher emotionaler Wirkung sind, das breiten Konsens findet. Der Muttertag biete deshalb eine Chance, diese positive Wirkung von Blumen, Pflanzen und floraler Gestaltung zu manifestieren und nachhaltig ihre Strahlkraft zu sichern. Sie appellieren an die Verbände und Agenturen in der grünen Branche ebenso wie an alle Tätigen in diesem Bereich, alle Kommunikationskanäle zu nutzen, um das Bewusstsein für den Mehrwert von Blumen und Pflanzen zu stärken und für ihre Sichtbarkeit zu sorgen. (FDF)

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