Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Verbände-Allianz: Integrierter Pflanzenschutz 2.0

Eine Allianz von 14 führenden Verbänden der Agrarbranche macht sich mit einem gemeinsamen Communiqué für die Weiterentwicklung des „integrierten Pflanzenschutzes“ (IPS) stark.

Die Verbände betonen, dass die Weiterentwicklung bewährter Anbausysteme es schon heute möglich mache, den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel erheblich zu reduzieren.

Das Papier ist das Ergebnis eines Verbändedialogs im Oktober 2020, bei dem die Frage im Mittelpunkt stand, welches Potenzial alternative Methoden haben, künftig im Pflanzenschutz jene Lücken zu schließen, die sich durch den Wegfall chemischer Wirkstoffe auftun.

Die Verbände unterstreichen die Chancen, die mit den sich abzeichnenden neuen Möglichkeiten verbunden sind, weisen aber auch auf mögliche Limitierungen hin: Alternativen zum klassischen Pflanzenschutz benötigen Zeit bis zur Marktreife. Die Verbände betonen, dass die Weiterentwicklung bewährter Anbausysteme es schon heute möglich mache, den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel erheblich zu reduzieren und punktuell sogar ganz auf sie zu verzichten. Es sei nötig, Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine Brücke in die Zukunft bauen, ohne heute die Produktion im Feld zu gefährden.

„Damit keine inakzeptablen Wohlstandsverluste entstehen, muss den abzulösenden Techniken ein angemessener Übergangszeitraum eingeräumt werden, bis sie durch Innovationen ersetzt werden können“, so die Verbände in dem Papier „Ein „Kahlschlag“ bewährter Techniken ist kontraproduktiv. Vielmehr bedarf es einer fundierten wissenschaftlichen Folgenabschätzung, die auch die Aspekte Lebensmittelsicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Auswirkungen auf internationale Märkte sowie Qualität und Qualitätssicherung umfasst.“

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