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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Verarbeitungsgemüse: Unsicherheiten beim Anbau
Die Bundesfachgruppe Gemüsebau (BfG) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) hat sich in einem Brief an den Bundesverband der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie (BOGK) gewandt und sich für zeitnahe Verhandlungsgespräche ausgesprochen. Sämtliche Effizienzsteigerungen und Einsparmöglichkeiten im Bereich des Anbaus von Verarbeitungsgemüse seien ausgereizt, heißt es in dem Schreiben. Kostensteigerungen der vergangenen Jahre, zum Beispiel im Bereich Löhne, Technik oder durch die Corona-Pandemie hätten größtenteils die Produzenten getragen. Für die anstehende Saison sei zudem die Verfügbarkeit von Saisonarbeitskräften, Dünge- oder Pflanzenschutzmitteln nicht gesichert. Für den Anbau des Jahres 2022 ist laut BfG ein klares Signal für die Erzeuger von Verarbeitungsgemüse nötig. Andernfalls sei eine Reduzierung der Anbauflächen und damit der verfügbaren Verarbeitungsmenge zu befürchten. (ZVG/BfG)

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