Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Veitshöchheim: Schulstart für angehende Meister und Techniker

Für rund 90 Facharbeiterinnen und Facharbeiter heißt es seit Dienstag, den 12. September 2017, wieder "Welcome back to School".

Schulstart für angehende Meister und Techniker. Bild: LWG.

Nach mindestens zwei Jahren im Praxiseinsatz tauschen die gelernten Gärtner, Winzer und Weintechnologen Spaten und Schere mit Schulbuch und Collegeblock. Dabei haben die Studierenden eines fest im Blick: den Abschluss als Meister oder Techniker ihrer Sparte. So steht in den kommenden ein bzw. zwei Schuljahren an der Staatlichen Meister- und Technikerschule für Weinbau und Gartenbau der LWG in Veitshöchheim nun die Weiterqualifizierung für den nächsten Karriereschritt an.

Beruflicher Aufstieg mit Köpfchen

Auch in den grünen Berufen sind Fach- und Führungskräfte Mangelware und daher bei den Unternehmen heiß begehrt. Mit einem vielfältigen Fortbildungsangebot bietet die Veitshöchheimer Meister- und Technikerschule den Studierenden praxisnahe Wissensvermittlung. Woran man einen künftigen Meister bzw. Techniker erkennt? An Mut und Ausdauer! „Sich selbst etwas zutrauen und den Mut für die Anmeldung aufbringen: dass haben Sie alle bereits bewiesen“, so Arved von Mansberg, Schulleiter der Meister- und Technikerschule, in seiner Begrüßung der neuen Studierenden. Zahlreiche Unterrichtseinheiten, Fachprojekte und Exkursionen erfordern in den folgenden Monaten aber auch Ausdauer.

Abschluss nach einem oder zwei Jahren möglich

Die Vertiefung und Erweiterung des Fachwissens steht bei den Studierenden im ersten Schuljahr auf dem Programm. Durch begleitende Projektaufgaben werden Theorie und Praxis eng miteinander verknüpft. „Uns ist es wichtig, dass die Studierenden die Früchte ihres Lernens in der praktischen Arbeit unmittelbar ernten können“, so von Mansberg. Der angehende Meister überzeugt aber nicht nur mit Fachwissen. Als Führungskraft übernimmt er vielmehr eine entscheidende Rolle im Betrieb. So wird durch die gezielte Vermittlung von Sozial- und Methodenkompetenz der Grundstein für die spätere Ausübung von Ausbildungs- und Führungsaufgaben gelegt. Wurde das erste Schuljahr erfolgreich durchlaufen, kann die Meisterprüfung abgelegt werden. Bevor am Ende des zweiten Schuljahres die Technikerprüfung ansteht, heißt es während eines Pflichtpraktikums Erfahrungen zu sammeln und einen Blick über den Tellerrand zu werfen sowie weitere Unterrichtseinheiten wie Marketing aber auch Unternehmens- und Personalführung zu absolvieren. (LWG)

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