Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Veiling Rhein-Maas: Mit Optimismus in die Saison

Trotz Warendruck, Preiskampf und Wetterabhängigkeit in der Branche – vor dem Start in die Saison zeigen sich die Verantwortlichen bei Veiling Rhein-Maas in Herongen dennoch sehr optimistisch.

Die Geschäftsführer von Veiling Rhein-Maas Günther Esser und Cees Hoekstra (v.l.). Bild: GABOT.

„Wir wissen, was an Ware auf uns zu kommt“, sagt Günther Esser, Geschäftsführer Veiling Rhein-Maas, im Gespräch mit der GABOT-Redaktion. Man wisse das durch die Jahresanliefermeldungen und Esser ist sich dabei sicher, dass die Anlieferung auch dieses Jahr gut gesteuert werden kann. „Das Sortimentsmanagement ist eine der Kernaufgaben“, betont auch Geschäftsführer Cees Hoekstra. Insgesamt sehen beide eine sehr positive Stimmung bei der Versteigerung von Veiling Rhein-Maas, das sei beim Kunden- und Anlieferertag 2025 im Januar deutlich zu spüren gewesen.

Bei Veiling Rhein-Maas ist man heute „sehr dicht am Gärtner“. Beide Geschäftsführer loben den intensiven Dialog mit dem Fachbeirat, was zur Folge habe, dass die anliefernden Gärtner viel stärker in die Prozesse einbezogen würden und stärker Gehör fänden. Gleichzeitig habe die Geschäftsführung die Chance, unternehmerische Entscheidungen besser zu erklären.

Insgesamt blickt Veiling Rhein-Maas auf ein gutes Jahr 2024 zurück: Das Volumen war zwar leicht niedriger als im Vorjahr, die Preise aber höher. Fernkauf, Uhrvorverkauf, Webshop und Klokservice seien gut genutzt worden, doch der Versteigerungssaal in Straelen-Herongen bleibe weiterhin das Herzstück des Marktplatzes. Übergreifend wurde im Jahr 2024 ein Umsatz von 421 Mio. Euro erzielt – ein gutes Ergebnis. Doch die Geschäftsführer Cees Hoekstra und Günther Esser richten den Blick lieber nach vorn: Mit der Übernahme der Halle N auf dem Firmengelände habe man zusätzliche Fläche und damit mehr Spielraum hinzugewonnen. „Ziel ist es weiterhin, den Marktplatz in Straelen-Herongen attraktiv für die Zukunft aufzustellen“, führen Hoekstra und Esser aus. Das bedeute auch, dass man mehr Dienstleistungen wie z.B. Etikettieren, Umpacken, Verdichten oder Labeln anbieten werde. Gemeinsam mit Landgard und Royal FloraHolland arbeitet Veiling Rhein-Maas daran, positive Zukunftsperspektiven für das Erfolgsmodell der modernen Versteigerung zu entwerfen und die verschiedenen Vermarktungskanäle sowie die gesamte Infrastruktur am Standort Straelen-Herongen kontinuierlich weiterzuentwickeln.

 

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