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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
VEA: Energieversorger bekommen Grenzen aufgezeigt
Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) sieht sich durch das vom Bundesgerichtshof am Dienstag ausgesprochene Verbot für den Stromriesen E.ON, Anteile an den Stadtwerken Eschwege zu erweben, in seinen Bemühungen für mehr Wettbewerb auf den Energiemärkten bestätigt.
„BGH und Kartellamt haben die Zeichen der Zeit erkannt“, kommentiert Manfred Panitz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des VEA, die Entscheidung gegen die Fusionspläne. „Durch das Urteil bekommen die Energieversorger ihre Grenzen aufgezeigt. E.ON & Co. wird die Abschottung der Märkte erschwert. Das ist eine gute Nachricht für potenzielle neue Anbieter und die Energiekunden – und macht eine langjährige Forderung des VEA wahr.“ Es bestehe auf dem Strommarkt bisher kein nennenswerter Wettbewerb. „Bei Gas sieht die Situation noch schlechter aus“, sagt Panitz. Die regelmäßigen Preisvergleiche des Verbandes zeigten die prekäre Situation deutlich auf.
„In unseren Augen kann das jüngste Urteil nur der erste von vielen notwendigen Schritten zur Beendigung der extrem hohen Marktkonzentration und zur Ankurbelung des Wettbewerbs bei Strom und Gas gewesen sein“, erklärt Panitz.
Zu einer effektiven Entflechtung gehöre nicht nur ein Stopp der Beteiligungen der Konzerne an Stadtwerken, sondern auch die strikte eigentumsrechtliche Trennung von Produktion und Netz (Ownership Unbundling), so der VEA-Vorstand.
„Nur einzelne Maßnahmen führen zu keiner ausreichenden Markttransparenz, um Industriekunden und private Haushalte durch günstigere Verbraucherpreise nachhaltig zu entlasten.“ (vea)

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