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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
VDG: Erwartet eine erfolgreiche Saison
Allen Herausforderungen zum Trotz wollen die grünen Händler auch in diesem Jahr ihrer Erfolgsgeschichte ein weiteres Kapitel zufügen. Dabei stützt sich der Optimismus vor allem auf den Megatrend der Selbstversorgung. Die Menschen wollen gerne Gemüse und Obst selber ziehen, entweder im Kübel, im Balkonkasten oder im modernen Hochbeet. Dazu werden Jungpflanzen, Saatgut, Substrat, Dünger und Bewässerung gebraucht. Ungebrochen wird auch der Trend zu mehrjährigen Blumen sein. Schon seit Jahren zeichnet sich ab, dass die Kundinnen und Kunden Stauden kaufen und pflanzen. Sie sind höchst attraktiv, abwechslungsreich und kommen über Jahre wieder, ob im Garten oder auf dem Balkon. Außerdem passen sie hervorragend zu der Bewegung, zu mehr Nachhaltigkeit, zur Biodiversität im Garten. Stauden füttern Insekten und diese wiederum locken die Vögel an. Stauden sind gut für den Boden und tragen dabei zu einem gesunden Bodenleben bei.
Gibt es im Jahr 2023 wieder einen besonders trockenen Sommer, dürfte erneut das Thema Wasser in den Vordergrund des Kaufinteresses rücken. Hier geht es darum, Wasser zu speichern und im Garten auszubringen. Das Social Gardening wird dann wieder eng verknüpft sein mit dem Element Wasser, in Form von baden, sich erfrischen, Wasser zusammen erleben und genießen. Die Vegetation wird in Trockenzeiten weiter vor große Herausforderungen gestellt. Sie muss an die sich verändernden Bedingungen angepasst werden, was bedeutet, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher sich über trockenresistente Vegetation in den Garten-Centern beraten lassen und in diese investieren.
Die Branche hofft, dass im Zuge des Social Gardenings auch der Verkauf von Grills und Gartenmöbeln im Jahr 2023 wieder Fahrt aufnehmen wird. Die Auswahl an hervorragenden Waren ist in diesen Marktsegmenten außergewöhnlich groß. „Wir hoffen daher, dass die Kundinnen und Kunden sich verlocken lassen - durch Schönheit und Qualität“, sagt Martina Mensing-Meckelburg, Präsidentin des Verbandes Deutscher Garten-Center e.V.

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