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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
VDG: Erfolgreicher digitaler Kaminabend
Die Veranstaltung verzeichnete über 30 Anmeldungen und zog ein breites Spektrum von Teilnehmenden an, darunter Vertreter von Garten-Centern, der Industrie, der Presse und anderen Verbänden. Als besonderer Gast führte der renommierte Geopolitik-Experte Ralf Schuster die Gruppe durch die verschiedenen geopolitischen Brennpunkte der Gegenwart und deren potenzielle Auswirkungen auf die wirtschaftliche Landschaft.
Zu den thematischen Schwerpunkten des Abends gehörten die geopolitischen Entwicklungen in den USA, China, Taiwan, Russland und der Ukraine. Schuster bot eine umfassende Analyse der globalen Dynamiken und legte dar, wie geopolitische Beziehungen und wirtschaftliche Interessen miteinander verflochten sind. In anschaulichen Beispielen und Analysen erläuterte er, wie sich diese großen Themen langfristig auf die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen auswirken könnten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten wertvolle Einblicke, um die wirtschaftliche Bedeutung von Regionen wie Taiwan – speziell in Bezug auf die Halbleiterproduktion – und die globale Rolle Chinas besser einzuordnen.
Ein zentraler Appell Schusters an die Teilnehmenden war, weltpolitische Entwicklungen nicht nur aus der eigenen Perspektive zu betrachten, sondern auch die „Brille des Gegenübers“ aufzusetzen, um internationale Prozesse und Interessenlagen differenziert zu verstehen. Dieses Prinzip könne helfen, komplexe Zusammenhänge zu entschlüsseln und die oft unterschiedlichen Interessen besser nachzuvollziehen.
Die VDG-Präsidentin Martina Mensing-Meckelburg zeigte sich begeistert von der hohen Teilnehmerzahl und der Qualität des Austauschs: „Es ist sehr hilfreich, mehr Hintergrundwissen plausibel dargestellt zu bekommen, um unsere jetzige weltpolitische Lage besser einordnen zu können. Herr Schuster hat es verstanden, Unsicherheiten und Fragen aufzulösen.“ Der Teilnehmer Karl-Heinz Dautz bezeichnete noch während der Veranstaltung diesen Vortrag „als einen der spannendsten des Jahres“.
Angesichts des positiven Feedbacks und der breiten Resonanz denkt der VDG darüber nach, künftig weitere Veranstaltungen zu relevanten Themen anzubieten. (VDG)

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