Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

VdF: Führt neue Lightweight-Flaschen ein

Millionen Deutsche kennen sie: Die klassischen VdF-Mehrwegflaschen für Fruchtsaft in 0,7 und 1,0 Liter. Seit 50 Jahren bewähren sie sich unverändert, robust und zuverlässig im Kreislaufsystem.

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) führt neue Flaschen ein.

Nun geht der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) einen zukunftsweisenden Schritt: Die Flaschen werden leichter und damit nachhaltiger. Moderne Glasproduktionstechnologien und effizientere Transportmöglichkeiten führen zu einer CO2-Ersparnis von 14%, ohne Stabilität und Funktionalität zu beeinträchtigen.

„Mit den Lightweight-Flaschen setzen wir ein klares Zeichen für Klimaschutz und die Zukunft des Mehrwegsystems", erklärt VdF-Geschäftsführer Klaus Heitlinger. „Wir handeln verantwortungsbewusst und reagieren auf die Anforderungen der Zeit."

Weniger Gewicht, weniger CO2, mehr Nachhaltigkeit

Die 0,7-Liter-Flasche wiegt künftig 400 statt 450 Gramm, die 1,0-Liter-Flasche 535 statt 600 Gramm. Das entspricht einer Gewichtsreduzierung und einer CO2-Ersparnis von jeweils rund elf Prozent pro Flasche. Rund 250 Mio. VdF-Mehrwegflaschen sind aktuell im Umlauf und werden schrittweise ersetzt. Die Vorteile der neuen Flaschen sind erheblich: Ein Standard-LKW kann nun 36 statt 35 Vollgutpaletten transportieren. Diese Umstellung senkt die transportbedingten CO2-Emissionen und Logistikkosten um etwa 3%. Insgesamt wird durch die Einführung der neuen VdF-Mehrwegflaschen also 14% weniger CO2 freigesetzt.

„LW"-Kennzeichnung für neue Flaschen

Optisch gleichen die neuen Flaschen den bisherigen, sind aber durch das „LW"-Zeichen erkennbar. „Die neue Generation unserer Mehrwegflaschen vereint bewährte Praxistauglichkeit mit modernen Nachhaltigkeitsstandards", betont Sven Wortmann, Vorsitzender des VdF-Ausschusses Mehrwegsystem und Geschäftsführer der Rapp's Kelterei GmbH. „Damit sichern wir die Zukunft des ökologisch vorteilhaften Mehrwegsystems."

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