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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Unwetterschäden: DIW Berlin fordert Pflichtversicherung
Angesichts der schweren Unwetter, die zuletzt über Teilen Deutschlands wüteten, warnte das DIW Berlin vor den Folgen einer unzureichenden Absicherung gegen Unwetterschäden und Naturkatastrophen. "Unser Versicherungssystem ist lückenhaft und belohnt Trittbrettfahrer, die sich auf den Staat verlassen", sagte DIW-Experte Gert Wagner. "Wenn die Politik nicht dagegensteuert, steht der Steuerzahler nicht nur für die Kosten der Bankenkrise, sondern zunehmend auch für die Kosten des Klimawandels gerade." Das DIW Berlin plädiert seit langem für eine gesetzliche Versicherungspflicht für Elementarschäden.
Die finanzielle Absicherung gegen Naturgefahren basiert derzeit in Deutschland ausschließlich auf einer freiwilligen Zusatzversicherung. Das System setzt keinerlei Anreize zur Prävention, sondern verleitet vielmehr dazu, sich bei der Schadensregulierung auf den Staat zu verlassen. In der Folge ist nur ein Bruchteil der zu erwartenden Schäden versichert. Durch den Klimawandel ist aber auch in Deutschland mit einer Zunahme von Orkanen, Überschwemmungen und Sturmfluten zu rechnen. Damit kommen auf den Staat immer höhere Finanzierungslasten zu. Die Reform der Versicherung gegen Naturgefahren ist einer der Eckpfeiler der EU-Kommission für die Anpassung an den Klimawandel. Entsprechende Reformbemühungen sind jedoch bislang stets gescheitert. (diw)

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